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Photoshop Histogramm mal anders

Schon mal die erweiterten Infos des Histogramms eingeschaltet? Naja, es gibt nicht viele Fälle, wo man sie braucht. ABER wenn man in manchen Fällen nur wüsste, dass..

Das Histogramm ist ein essentieller Teil der Bildbearbeitung. Man erkennt auf Anhieb Verlaufsabbrüche und -sprünge, den Belichtungsschwerpunkt und auch Über- und Unterbelichtungen. Deswegen hat quasi jede Fotokamera eine Histogrammansicht.

Gestern kam ein interessanter Vergleich auf, zwei ziemlich gleiche Bilder – jeweils von 40D und 5D – wurden gezeigt und es wurde moniert, dass das Rauschen des Kleinbildsensors sich nicht sonderlich absetzen kann. Interessanter Einwand, denn tatsächlich wirkt das 5D-Bild lediglich ein bisschen feiner und nur ein bisschen schwächer im Rauschen. Eben nicht so majestätisch, wie von Kleinbildsensoren immer geschwärmt wird. Die Frage dann, wie stark ändert sich das Rauschen im Bezug auf die Verdopplung des ISO-Werts?! Wäre es eine Verdopplung, wären die meisten Kamerabilder bei ISO1600, geschweige denn ISO12.800 gar nicht mehr nutzbar.

Nun also, homogene Bilder geschossen, Photoshop angeworfen, die erweiterten Infos der Tonwertkurve angeschaltet und die Daten nebeneinander gestellt. Um bildinhaltliche Einflüsse zu vermeiden, wurde das Objektiv (wen’s interessiert, ein EF 17-40) auf eine homogene Fläche (Wand) gerichtet und unscharf gestellt, um eine Grundfarbe zu erreichen, aber die Texturen zu vermeiden. Idealerweise müsste im Histogramm eine Linie entstehen. Reell ist es eine sehr enge gaußsche Kurve, die ihre Breite mit dem Rauschanteil verändert (es kommen ja zufällige Helligkeitswerte dazu, die um den Hauptwert liegen). Ich habe lediglich die jpg OutOfCam benutzt, die Rauschreduzierung war abgeschaltet und zur Vermeidung von weiteren Einflüssen habe ich aus der Mitte ausgeschnitten und nicht skaliert.

Und da kommen die zusätzlichen Infos zum Tragen. Hauptaugenmerk legen wir auf  std dev (Standard Deviation, Abweichung), welches die Breite der Kurve beschreibt. mean ist das arithmetische Mittel (der Durchschnittswert aller Helligkeitswerte) und median die gesetzte Mitte (bei der 50% der Helligkeitswerte darunter und 50% darüber liegn). mean und median müssen nicht übereinstimmen, in diesem Fall ist es aber logisch, dass die Hauptfarbe des Fotografierten (A) am meisten vorkommt (mean) und (B) die Mitte der Glockenkurve beschreibt (median).

 

 

Tatsache ist, ich habe keinen lehrreichen Endabsatz für Euch. Letztlich ging es mir nur um die Darstellung jener Bilder – in der Hoffnung, Andere würde auch mal ihre DSLRs antesten und die Daten zeigen.

Links zum Thema: mathematisch std dev mean medianphotoshopbezogen

Canon DSLR zerlegen

Nach knapp 10.000 Bildern zeigt mein Shutterknopf an der 1000D leichte Ermüdungserscheinungen. Nicht gravierend (er funktioniert einwandfrei), aber nicht neuwertig (einfach ein bisschen weicher).. Da wollte ich mal wissen, wieviel Mühe es macht, da mal reinzuschauen und uU den Knopf wieder aufzufrischen. Nachdem ich dies Video unten sah, habe ich diese Idee sofort wieder fallengelassen.

Reparatur des Auslöseknopfes an der 30D.

Auf der Suche nach gebrauchten Objektiven

Kennt Ihr das? Eine weltverbessernde Idee, kurz vor dem Einschlafen. Mist, kein Notizblatt auf dem Nachttisch, auch kein Kugelschreiber, eh keine Lust nochmal richtig wach zu werden.. Diese Idee ist aber im Kopf geblieben : Eine Suchmaschine (Datenbank) für gebrauchtes DSLR-Equipment in den Fotoforen. Also Erlaubnis geholt, programmiert und nun steht sie, ganz einfach zu nutzen. Suchbegriff eingeben und schon hat man einen Überblick über die eingestellten und verkauften Angebote in den deutschsprachigen DSLR-Kleinanzeigenbereichen. Es sind noch nicht viele (3 Foren), aber täglich kommen geschätzte 150 Einträge dazu und inzwischen ist der Bestand bei etwa 16.000 Einträgen.. Es wird Zeit, dass ich demnächst die Statistik-Seite baue – wie ist der Durchschnittspreis, wie oft wurde sie verkauft, welches Equipment ist ein Ladenhüter. etc.

dslr-kleinanzeigen.phreekz.de

DSLR-Equipment Suche

Nachdem ich viel in den Foren rumklicken musste, dachte ich mir, ich schreibe die Foren an und frage um Erlaubnis, deren Angebote anonym in einer Datenbank festzuhalten. Auf dslr-kleinanzeigen.phreekz.de habe ich die Sache nun umgesetzt. Wer also gebrauchtes Equipment, wie zB einen Body, einen Rucksack oder ein weiteres Objektiv sucht, wird dort fündig.

Kaufempfehlung Dez 2008

Digitale Kameras – DSLRs

Ich muss gestehen, ich bin parteiisch. Ich halte wenig von Tests in Zeitschriften wie Computerbild, Chip oder “IT”-Seiten wie zdnet. Da sitzen meiner Ansicht irgendwelche Enthusiasten mit Hang zur Featuritis. Wenn eine Kamera nicht mehr zeitgemäß ist, dann ist sie schlecht. Zeitgemäß heisst dann eher, hohe digitale Auflösung, großes Display und am Besten noch HD-Video. Überrumpelt von den Werbeblättern der Hersteller. Kaum nachvollziehbar fließt der Kaufpreis irgendwie in die Benotung ein, dann noch der gleichzeitige Vergleich mit allen Geräten. Äpfel mit Birnen. Canon 40D in der gleichen Tabelle wie eine Sony-Damenknippse. Eine Samsung GX20 für 1300 Euro in der gleichen Bewertungstabelle wie die Canon 1000D und eine Casio Exilim EX-Z100 für knapp 200 Euro.
Ich spreche hier von der Canon 1000D, als Einstiegs-Zwitter eine preiswerte Komplettlösung. “Besser” als die 400D, aber nicht alle Features der 450D, wobei alle Fachforen von der fehlenden Spotmessung sprechen. Ich habe sie gekauft und bin äußerst zufrieden. Was man ihr nachsagen kann, ist, dass der Autofokus bei schlechten Verhältnissen nicht immer sauber arbeitet. Die Bilder sind absolut arbeitstauglich und auch bei wenig Licht nutzbar. Der eingebaute Blitz ist nicht sonderlich stark, sowas fällt aber nur auf, wenn man einen Profiblitzer in den Händen hatte. Die Auswahl an (lichtstarken) Wechselobjektiven ist grandios und auch das Set-Objektiv 18-55 IS ist -für den Preis- absolut fein. UND : Trotz der Unkenrufe, Profis benutzen keine Motiv- oder Hilfs-programme, kann ich nur sagen, sie arbeiten -mit ein bisschen Vorwissen und Erfahrung- absolut vorbildlich und führen (besonders in wichtigen Momenten) zu sehr guten Ergebnissen.

Bild

Sorry, eine DSLR mit 10MPixeln, Wechselobjektiv, RAW-Support, und vielen weiteren Feinheiten für knapp 400 Euro ist -meiner Ansicht- eine weise Entscheidung für jeden Fotointeressierten !
Es gibt so einige Einsteiger-DSLRs im gleiche Preissegment, wie zB die Nikon D60 oder die Olympus E510, die alle das Gleiche können, Superbilder mit mehr Einstellungsmöglichkeiten. In den Laden gehen, anfassen und selbst entscheiden. Alternativ dazu gibt es noch die Bridgekameras, Jene mit einem großen aber fest eingebauten Zoomobjektiv. Als Kamera zum rumtragen – ohne Tasche mit Wechselobjektiven – eine sinnvolle Idee.

Canon 1000D mit 18-55 IS – ab etwa 380 Euro – zB bei Amazon

Link zu Traumflieger – http://www.traumflieger.de/forum/index.php
Link ins DSLR-Forum – http://www.dslr-forum.de/

Zu guter Letzt aber die wichtigste Aussage :)

Eine Kamera ist nur das Werkzeug, das Motiv wählt immer noch der Mensch, der sie bedient.