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Archiv für die Kategorie ‘PC-Leben und Leiden’

Keysonic KSK 3200 RF Kurztest

8. März 2010 chmee Keine Kommentare

Hui, lange her, dass ich eine Hardware-Empfehlung ausgesprochen habe. Und auch Hier ist es eine Empfehlung unter Vorbehalt, denn ich habe nicht 5 Geräte getestet, sondern mir eines ausgesucht, gekauft und für gut befunden. Diesmal also eine Mini-Tastatur mit eingebautem Trackball.

Test : Keysonic KSK 3200 RF

Sehr gut zu benutzen für den Wohnzimmerbereich und den Media-PC. Nachdem meine XBMC-Lösung doch öfter mal eine gewisse Pflege benötigt, war es nur konsequent, Tastatur und Maus in ein Gehäuse zu verpacken und per Funk an den ION330 anzubinden. Schön, dass es sich so einfach gestaltete, keine Treiber nötig, auch Ubuntu hatte nicht weiter gemurrt. Ein USB-Stick für die Funkverbindung ist selbstredend dabei. Nach kurzen Tests (XBMC-MediacenterPC im TV-Regal, USB-Stick hinten reingesteckt) über typische Wohnzimmerentfernungen (~3,5m) machte sie keine Anstalten.

Sie ist Klein! Hier ein Vergleich einer normalgroßen Logitechtastatur zu der Keysonic. Die ist schnuckeilig, wenn sie mal auf dem Wohnzimmertisch liegenbleibt, fällt sie nicht gleich als Nerd-Wohnzimmer-PC-User-Console auf. Einen gewissen Nerd-Faktor hat sie trotzdem. Mal in die Hand nehmen, schauen.. Witzig.. Die Tastengröße ist Nix für Vielschreiber, aber für die Administration und kurze Suchanfragen sehr wohl gut geeignet. Der Anschlag und Druckpunkt ist gut.

Der wichtigste Punkt ist der Trackball, er funktioniert gut, ist aber meines Erachtens zu leicht, die Kugel entwickelt keine Trägheit. Manche mögens, andere nicht. Dazu gesellen sich auf der linken oberen Seite die Maustasten, welche auch einen klaren Druckpunkt aufweisen und spürbar/hörbar quittieren, wenn gedrückt wurde. Die Mausbenutzung ist nur möglich, indem man sie in beide Hände nimmt. Ist absolut nicht schlimm. Viel gibt es nicht zu erzählen, sie funktioniert ohne Treiber, ist klein und macht an einem Wohnzimmer-PC eine hervorragende Figur.

Ach Ja, die Zeit wird zeigen, wie sie bezüglich Batterieverbrauch dasteht (2xAAA), aber glücklicherweise schaltet sie sich nach 10min Nichtnutzung in den Standby und ist mit einem Tastendruck wieder aus dem Tiefschlag weckbar, fein. Großer Bonus: Wenn Akkus drin sind, lassen die sich mit dem beigelegten zusätzlichen Usb-Kabel an den Rechner stöpseln und aufladen. Vorbildlich. Mit knapp 42Euro auch nicht all zu teuer, so dass ich sie ohne Gewissensbisse empfehlen kann.

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BF Heroes – Zwischenstand 3 Monate

2. Oktober 2009 chmee 1 Kommentar

battlefield_heroes_logo_final[1]Kostenlos und doch was Verdient

BF-Heroes hat als Spiel inzwischen auch schon 1 Jahr auf dem Buckel, seit etwa 3 Monaten ist es aus der Beta raus und somit offiziell für Jeden spielbar. Die Statistiken von vor einem Monat lesen sich beeindruckend. 1,5 Millionen Spieler,(2Mio Spieler Stand 25.09.) im Schnitt wurden pro Nase etwa 20Eur für Goodies ausgegeben. Somit also knapp 30Mio. Euro Einnahmen. Das Prinzip des Micropayment, welches davor eher belächelt wurde – niemals würde man für Spielerkleidung Geld ausgeben – ist eingeschlagen, 76% sind tatsächlich nur für das äußere Erscheinungsbild verbraten worden. Ich muss gestehen, dass ich auch schon 10Esoldierchmee_bfHeroesuro in den Topf geworfen habe. Ich sehe Cool aus :D

Was mich aber verwundert :

Jedoch kostet der Download des Spiels 5 Euro.

Gefunden in einem anderen Blog, das sollte mir mal Jemand bestätigen. Von meinen Freunden hab ich das nicht gehört. Scheint wohl auf einem der Bezahl-Downloadseiten gelandet zu sein.

Gepatcht

Am 30.September wurde das System gefixt und gepatcht. Es kam noch eine recht schicke neue Map dazu, Riverside Rush. AssistKill-Punkte gibt es nun auch. Eingeloggt kann man sich noch ein indivduelles Sig-Banner erstellen, Stats gucken macht auch Spaß und zu guter Letzt funktioniert die Freindslist auch.

XBMC auf dem ION 330

29. September 2009 chmee 2 Kommentare

ION330_XBMCSo, nun ist es passiert. Die kleine Maschine ist da. Ich als Linux-Unwissender musste mich erstmal mit der neuen Welt des Linuxismus beschäftigen. Erstmal die Mini-Install-Version von Ubuntu Jaunty Jackalope 9.04 als CD-Image besorgt. Die Installation ist selbsterklärend und wird in ziemlicher Ausführlichkeit bei xbmc.org beschrieben (grad noch als deutsche Kurzübersetzung gefunden). Trotzdem hatte ich beim ersten Versuch einfach keine grafische Oberfläche. Die Ursache schien der Nvidia-Grafiktreiber zu sein. v1.80 und v1.85 wollten nicht, mit v1.90 ging es dann. Warum nicht unter Windows? Erst unter Windows7 wird die Grafikkarte hardwareseitig zur Beschleunigung der Videowiedergabe genutzt. Da der Atom330 kein hochpotenter Prozessor ist, bin ich darauf angewiesen, der Grafikkarte die HD-Filme zu überlassen und das tut es unter Linux mit VDPAU. Und : Unter Windows brauche ich ein Riesensystem als Unterbau, wogegen ich bei Linux die Systemfestplatte auf 10GB begrenzen konnte. Da bleiben weitere 300GB für sonstige Daten übrig. Immerhin soll der Wohnzimmer-PC ja auch sparsam sein. Und das ist der ION 330 mit etwa 50W unter Last.

zum Asrock ION 330

Es gibt zu Genüge Berichte zu dem Gerät. Neben dem Innenleben -- vor Allem dem Onboard-Nvidia-Grafikchipsatz und dem Dualcore Atom 330 -- kann das Ding mit allerhand wichtigen Mediaanschlüssen dienen (HDMI, VGA, analog-Audio und auch SPDIF, 6xUSB). Das Wichtigste aber : Das Ding sieht nicht nach Plastik aus, so schien es immer auf den Bildern. Das Ding hat Gewicht und mit dem Bios-Update auf 1.6 haben sie die Lüfterlautstärke auf ein sehr genehmes wohnzimmertaugliches Maß runtergeregelt. Übertakten geht auch noch, bis auf 2,1GHz. Herrje, für aktuell 260Euro das Maß der Dinge im Bereich Wohnzimmer-Media-Center-Hardware. Vor Allem keine Beschränkungen in der Auswahl des OS. Keine eingeschränkte Oberfläche wie bei den UPnP-Mediaplayern (siehe PopcornHour oder Zyxel). Ob nun mit Fernbedienung oder mit kabelloser Tastatur gesteuert, alles  ist möglich.

Was ist XBMC

Und was ist es nicht.. XBox-MediaCenter startete als Applikation für die XBox. Eine einfach zu bedienende Oberfläche für Medieninhalte. Inzwischen bei Version 9 -erhältlich für alle Betriebssysteme. Ihr großer Vorteil ist die einfache Erweiterbarkeit und die austauschbare Oberfläche. Eine große Community. Auch Webinhalte können dynamisch eingepflegt werden. Für den schnellen Blick kann ein RSS-Feed in die Hauptoberfläche eingebaut werden. Standardmäßig ist eine Wettervorhersage eingebaut. Wer auf noch mehr Web2.0 steht, sollte sich lieber Boxee anschauen, welches ICQ, Twitter und sonstige Bloggereien zum Thema macht. XBMC ist in der aktuellen Fassung nicht in der Lage, eine TV-Karte anzusprechen und TV einzubinden. Könnte aber noch passieren.

XBMC-Aeon auf einer Acer Revo

Boxee

Bezüglich Sound

Möchte man den analogen Ausgang oder den SPDIF-Anschluß benutzen, sollte man alle Einstellungen im alsamixer und XBMC in den Initaleinstellungen belassen (achja, im alsamixer die anderen digitalen Ausgänge unmuten). Trotzalledem habe ich noch Audiofreezes, der Sound ist manchmal einfach weg und lässt sich nur mit einem Neustart von ubuntu wiederherstellen. Es scheint, als ob das mit pulseaudio zu tun hat und das killen oder Deinstallieren des pulseaudio-Daemon soll abhelfen, ich probiers heute aus. Ach ja, pulseaudio will scheinbar auch nicht 5.1 direkt auf den SPDIF rausgeben, also schnellstens ausprobieren und ändern. -Nachtrag 03.10.2009- Deinstallieren von pulseaudio brachte den erhofften Erfolg. Wenn nach einem Play-Abbruch der Ton weg bleibt, ist dies der richtige Weg.

Fernbedienung

Ich habe die Logitech Harmony 525. Sollte alles gehen, theoretisch. ich habe mir so ein Billig-MCE-Ding bei eBay gekauft. Kurzum, achtet beim Kauf einer Remote (oder des IR-Receivers) auf Kompatibilität und gebt ruhig n paar mehr Euro aus. Am Einfachsten ist es mit MCE v2 Remotes. Ich kann meine Billig-Asia-Fernbedienung nicht ganz einordnen, ob MCE v1 ist oder was Anderes. Jedenfalls verhält sie sich recht störrisch. In der Logitech-Datenbank wird gerne die Speedlink SL-6399 als MCE v1-Fernbedienung empfohlen, funktioniert aber mit dem eBay-Teil nicht. Nach einer manuellen Anlernphase ist die Harmony 525 jetzt in der Lage XBMC zu steuern.

Skins -- Oberfläche

In Verbindung mit dem Skin Aeon Auriga läuft alles butterweich. Beim Abspielen von HD-Material (über WLAN vom NAS) habe ich eine CPU-Auslastung etwas unter 30%. Kein Ruckeln. Schick sieht auch Rapier aus, und auch Alaska könnte auf meinem System landen. Leider wird es nicht weiterentwickelt.

Plugins -- Scripts

Anfangs war ich ein bisschen verwundert, wo denn die Scripts und Plugins landen sollten. Unter Spiele, aha.. Dort sollte der SVN Repo Installer liegen, dieser organisiert die Menge an Plugins und Scripts, die ein Funktioniert!-Siegel bekommen haben. Hervorstechen tun vor Allem Navi-X und Videomonkey. Das Youtube-Plugin (v3.4c) leidet im Moment an einem Freeze, wenn die Thumbails geladen sind. Wenn erstmal Plugins installiert sind, erscheint auch die Plugin-Auswahl im Video/Audio-Bereich. Weiterhin sitze ich -für meine Frau- am RTL-Now-Plugin, welches wohl in seiner eigentlichen Form nicht laufen wird, aber das könnt Ihr auch im XBMC-Forum nachlesen.

RSS-Feeds -- Interessant für den Berliner

Ich habe für mich immer aktuelle Daten von der BVG bezüglich Bahn/Bus in meiner Umgebung. Die Daten stehen in meiner Hauptoberfläche und scrollen dort durch. Ich habe einen Parser geschrieben, der den Haltestellen-Code entgegennimmt und mir als RSS-Feed die derzeitigen Fahrzeiten wiedergibt. Was will man mehr. Zu erreichen unter: http://www.phreekz.de/DLS/bvg_feed.php?ort=9023201. 9023201 ist der Bahnhof Zoo. Dies baut man in die RSSFeeds.xml ein, die Abfrage sollte nicht öfter als 5 Minuten geschehen. Die Zeile sollte dann so aussehen :

http://www.phreekz.de/DLS/bvg_feed.php?ort=9023201

 

mfg chmee

GameMusic ist Kewl!

13. August 2009 chmee 1 Kommentar

VideogamesThemesKlassiker der Videospielegeschichte neu eingespielt. Amüsant und herzzerreissend. Jedesmal ein Anflug von Gänsehaut und die Freude, dass etwas in die Ewigkeit getragen wird. Kann die Theme von SuperMario etwa in die Historie eingehen wie einst Beethovens No9 ? Chris Hülsbeck, Koji Kondo oder Rob Hubbard müssen in der musikalischen Geschichte verewigt werden. Hier die Liste von Videospielekomponisten.

 

SuperMario Quintet

SuperMario auf zwei Gitarren -- Zack Kim

Medley Quintet

Chris Hülsbeck Great Giana Sisters in einer Orchesterversion

Chris Hülsbeck TurricaneII

Rob Hubbard Monty on the Run Gitarrenrock

Monty on the Run als Orchesterversion

Rob Hubbard International Karate

 

 

technologische Singularität mit Nvidia ?

12. August 2009 chmee Keine Kommentare

Sind die Coprozessoren wieder da?

technologische_SingularitaetAm 10.08.2009 macht in IT-Kreisen die Runde, Nvidia wolle bei den nächsten Entwicklungen mit Überraschungen aufwarten. zB Hier bei Heise zu Lesen. Ich halte die Aussage eines Onboard-GPU-Beschleunigers für recht wahrscheinlich.  Eine Onboard-Grafikkarte, die lediglich als  Hilfsprozessor dient. Ein entscheidender Schritt ? Gleichzeitig fühle ich mich an Zeiten erinnert, als Intel den Hauptprozessoren FPU-Koprozessoren an die Seite gab, Typenbezeichnung entsprach dem unterstützten Prozessor +1, also für den 386 eben 387. Geendet hat es, als der 486DX die FPU einverleibt bekam(1989). Jahre später, einfache Fließkommazahlenberechnung sind kein aufwendiges Thema mehr, musste für die Konsumer der nächste prestigeträchtige Name für eine Erweiterung her – MMX (Matrix Math Extensions oder auch MultiMediaeXtension)(1995) – unterm Strich nur eine weitere Coprozessor-Einheit (auf dem Prozessor). Und es dauerte lange, bis alle Programme den Zusatz MMX verstanden. Das gleiche dann auch mit SSE (1999)

Inzwischen ist man bei SSE4. Einerseits bringen die “CoPro”-Einheiten und die Befehle eine Menge, leider werden sie nicht immer unterstützt, das aktuelle Adobe Premiere Pro 4 unterstützt lediglich SSE2 von 2000. Andersrum eigentlich noch schlimmer : Premiere Pro 2 ließ sich nur noch benutzen, wenn die SSE2-Extension vorhanden war.

Von den Grafik-Coprozessoren gab es genauso Unmengen an Innovationen, die leider unter “Wird selten Unterstützt” litten. Lediglich eine hardwarebeschleunigende Karte hat wirklich Aufsehen erregt, das waren die 3dfx-Voodoo-Karten(1996) mit ihrer Schnittstelle Glide. Nvidia dagegen kam mit der Riva-Serie ins Spiel (1997) (zeitgleich buhlte ATI mit den Mach/Rage-Serien um Aufmerksamkeit) und konnte dann mit der GeForce-Reihe den endgültigen Sieg erringen – Gegenstück von ATI -> Radeon. In letzter Zeit versuchte man noch weitere Konzepte, zB die Physics-Karten (zB Ageia PhysX) oder die Raytracingkarte von Caustic Graphics. Ageia ist inzwischen von Nvidia geschluckt worden, deren Software ist in die Nvidiatreiber eingeflossen und die Hardware vom Prozessorsystem der Grafikkarte übernommen worden.

Echt langer Rede noch längerer Sinn : Nach dem Mooreschen Gesetz sollte sich die  Transistormenge auf einem Chip etwa alle 18 Monate verdoppeln. Oft genug wird das Mooresche Gesetz aber zu der Aussage missbraucht, dass sich die rechnerische Leistung verdoppelt. Diese Aussage stimmt aber nicht. An dieser Stelle könnten uns die Recheneinheiten der Grafikkarten ganz gehörig unter die Arme greifen. Wie wäre es mit der Behauptung, dass sich damit alle Berechnung im Schnitt um den Faktor 10 beschleunigen lassen? In manchen Fällen nur 2x, in anderen dafür bis zu 120x. Die Hersteller bewerben gerne die Rechenkraft ihrer Prozessoren; Nvidia und auch ATI geben für ihre Zwerge eine Power von knapp 1TFlops an. Nur eine Frage der Zeit, wann ein Rechner die Komplexität und “Rechenkraft” eines Gehirns erreicht hat. Nehmen wir als Mittelwert eine Gehirnrechenfähigkeit von etwa 1PFlops (Peta = Billiarden = 10^15 / Flops = Kommazahlen). Der zur Zeit erhältliche Konsumerrechner mit einem Intel Quadcore bei etwa 2,6GHz wirft etwa 20GFlops raus. Das ist grob 1/50.000 der Gehirnleistung. Wenn also alle 2 Jahre die Rechenpower verdoppelt würde,  wäre es in etwa 31 Jahren soweit, dass der Zuhauserechner die Leistung eines Menschen hat. Uiui. Vielleicht kann uns so eine Grafikkarte dabei die Zeit erheblich verkürzen ? Übrigens, das zur Zeit schnellste Rechensystem ist der Roadrunner mit etwa 1Peta-Flops. Anderer Gedankengang : Der aktuelle Zuhause-PC ist so schnell wie der weltschnellste Rechner des Jahres 1989. Damals, als der 486er eine eigene FPU eingebaut bekam.

-chmee

Zusätze:

Eigenen Rechner mit Linpack-Linx testen. Hier, offizielle Linpack-Seite und der Wiki-Eintrag, Begrifflichkeit der Futurologentechnologische Singularität, Ray Kurzweil

Ich habe in den Rechenbeispielen ganz grob unter den Tisch fallen lassen, dass in wissenschaftlichen Berechnungen jene Fließkommazahl in doppelter Genauigkeit gefordert wird, während die Hersteller der Grafikkarten mit einfacher Genauigkeit arbeiten. Ein erheblicher Unterschied, aber für die philosophische Natur der Frage eher zweitrangig.

Nachtrag 19.September 2009

AMD ist jetzt mit ihrer 5000er Serie raus, die als 5870 auf dem Papier 2,5TFlops bewältigt, als X2 sogar knapp 4GFlops. Nvidia steht kurz vor dem Release der 300er Reihe mit sicherlich ähnlichen Werten.

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RTLNow in XBMC

3. August 2009 chmee 7 Kommentare

rtlnow 4 xbmcJuhei, Ich saß also an diesem Problem. Die “noch nicht fertige” Lösung ist ein Python-Miniscript (Videoplugin), welches die freien Videos der RTL-Now-Seite scraped und dann zum Abspielen bereitstellt. Abgesehen davon, dass die scheinbar ständig an der Seite rumwerkeln (das macht sich beim Datensammeln per Regex bemerkbar) ist das Hauptproblem, dass die per RTMP gesendeten FLV-Videos verschiedene Schutzmechanismen nutzen können, zB in diesem Fall die SWF Verification, welche die Checksumme des Players unregelmäßig (etwa jede Minute) abfragt. Wenn diese nicht kommt, bricht das Video ab. Somit kann ich im Moment nur sagen,

  • Ja, alle Online-Videos werden mit dem Plugin gefunden
  • Ja, alle freien Videos können gestartet werden
  • Ja, das Video bricht nach etwa 1 Minute ab, weil die Verification Response nicht kommt.

Man wird sehen, ob die XBMC-Developer irgendwann so etwas einbauen werden. Sowas kann auch recht schnell nach Hinten losgehen und XBMC hat ne Anzeige, weil die Software ermöglicht, nicht für die Software bestimmte Videos abspielen zu können. Vielleicht seh ich es aber auch nur zu eng.. Übrigens, Hier noch der Link zum XBMC-Forum, wo ich ständig auf Neuigkeiten hoffe

Hier zum Download die Version v.096 (Stand : 02.08.2009)

v0.961 – Die haben n bissel an der Schraube gedreht, ich hab nachjustiert.. thirdslash in rtmp_url

Hier zum Download die Version v.0961 (Stand : 29.09.2009)

NetTops – eine Auswahl

9. Juli 2009 chmee Keine Kommentare

Sodele, demnächst kommt ein Nettop als Mediacenter unter XBMC in mein Wohnzimmer. Die Auswahl an Geräten wird immer größer und ganz ehrlich, nicht alle User brauchen einen Intel i7 oder AMD Phenom im Wohnzimmer. So Mancherkönnte sich auch ein Nettop wünschen.

Vorteile

  • Klein
  • Sparsam
  • stylisch

Diese Vorteile sind nicht zu verachten. Geräte, wie das Asus B202 oder das Acer Revo haben einen Last-Leistungsverbrauch von etwa 30-40 Watt, das Netzteil ist extern und kann somit keine Wärme innerhalb des Rechners produzieren. Einige können an die VESA-Mounts des Monitors angebracht werden, heisst also, kein störender Rechner unter dem Tisch und Kabelwege werden attraktiv kurz gehalten. Und : Sie sind klein und sehen gut aus – zumindest geben sie sich Mühe. Das B202 hat schon so mancher computerbelasteten Partnerschaft den Streit erspart.

Nachteile

  • geringe Prozessorkraft
  • kaum interner Ausbau möglich

Ja ja, die liebe Prozessorkraft, der treibende Motor der Prozessorhersteller kann hier nicht greifen. Ganz ehrlich, das normale Leben – Surfen, Texte schreiben, Videos gucken, Musik hören – benötigt auch keine “Protz”essoren. Der fast überall verbaute Atomprozessor macht seinen Job wirklich gut. Wenn nicht gerade 5-6 Programme gleichzeitig geöffnet sind, macht das Ding eine respektable Figur. 2002 hat man 2.500Eur für eine gleichwertige CPU-Ausstattung in einem Laptop bezahlt.. Als zweiten Punkt habe ich die beschränkte Ausbaufähigkeit genannt, und auch da kann man noch Einiges tun, zudem ist das Gros der benötigten Geräte eh per USB angeschlossen, und davon haben die kleinen zu Genüge. CPU tauschen ? Nein, das geht nicht, aber man kann den Speicher, die Festplatte und meistens auch die WLAN-Karte austauschen/aufstocken.

Asus B202
Wohl das erste Kleinstgerät neben dem MSI Wind. Sehr stylisch und Ausstattung ok. Leider mit dem von Intel anfangs geforderten 945GSE-Chipsatz verbaut, welcher den G950-Grafikkern in sich trägt. Dieser ist für 3D und hardwarebeschleunigte Videowiedergabe nicht geeignet. Videos kann man gucken, aber ab einer Videoauflösung von etwa 720×576 wird es etwas ruckelig und HD macht wirklich keinen Spaß mehr. Besonders Flashplayer benötigen viel Prozessorkraft, da sie die Grafikkartenbeschleunigung nicht unterstützen (könnte sich demnächst ändern, wenn Adobe das einbaut). Das B202 kann man als Standversion benutzen oder mit einer Halterung an die Rückseite des Monitors schrauben. Sehr fein. Alle Anschlüsse sind einfach erreichbar. Ohne DVD-Leser/Schreiber. Weiterhin auch digitaler optischer Sound über einen Adapter und eingebauter Kartenleser. Nur analoger Monitoranschluß, VGA-15pol., dafür wiederum eingebautes WLAN Draft-N (108MBit) und auch Bluetooth.

Tests auf anderen Seiten Hier und Hier

Preis etwa 240Eur

MSI Wind PC 2713 – verbessert 2723 – Seit Mai 2009 Neuversion S2316/S2325
Sehr viel größer und wuchtiger als das Asus B202 bei etwa gleicher Ausstattung. Positiv zu verbuchen ist der eingebaute DVD-Brenner. Lediglich ein analoger VGA-Anschluß für den Monitor, das macht sich bei höheren Auflösungen bemerkbar. 6 USB-Buchsen, analoger und digitaler 7.1-Sound und eingebauter Kartenleser. Positiv zu vermerken ist auch die von Hause aus eingebaute 320GB-Festplatte. Die neueren Versionen nach dem 2713 sind verbessert worden, die 23-Reihe sieht auch anders aus. Unterm Strich kann man aber keinem Intel-Chipsatz-basierenden Nettop etwas Aussergewöhnliches andichten.

Tests Hier und Hier

Preis etwa 250Eur

Acer Aspire Revo R3600 – baugleich Packard Bell imax mini
Hmm, schickes Gerät. Erstmal unterscheidet es sich nicht aussergewöhnlich von den Anderen, aber unter der Haube glänzt ein ganz besonderes Extra : Das Ding baut nicht auf dem Intel-Chipsatz auf, sondern hat den ION-Chipsatz von Nvidia vermacht bekommen. Das Ding kann ältere Spiele spielbar machen und auch HD-Filme sind -mit passender Software- ruckelfrei abspielbar. Als Grafikkern dreht ein der Nvidia 9400-Serie vergleichbarer Prozessor seine Runden. Das macht ne Menge aus. Nachteilig ist die Montage an die Rückseite eines Monitors, wo das Ding diagonal angesetzt wird, das sieht nicht aus.. Weiterer Bonbon : Der HDMI-Anschluß, um die Videodaten sauber an hochauflösende Wiedergabegeräte zu bringen. Zudem noch ein eSata-Anschluß für eine externe Festplatte. Leider ist die eingebaute WLAN-Karte nur B/G-fähig, also maximal 54MBit. Auch hier kein DVD-Laufwerk dabei.

Tests Hier und Hier

Preis etwa 250-300Eur


ASRock ION 330
Dieses Gerät ist auch wieder ein bisschen wuchtiger als das Acer- oder das Asus-Gerät, aber es kann in vieler Hinsicht überzeugen. Es ist ein Atom330 eingebaut, das ist die Dualcore-Variante des 230/270, welcher in den obigen Geräten verbaut ist. Das macht schon gut und gerne 15-20% mehr an CPU-Power im Alltag aus, spätestens, wenn mehrere Programme geöffnet sind, ist es deutlich spürbar. Zudem ist auch hier ein DVD-Brenner verbaut und da der Rechner auf dem Nvidia-ION-Chipsatz aufbaut, ist auch hiermit das Abspielen von HD-Filmen kein Problem. Na klar mit HDMI-Anschluß. Leider kein WLAN, dafür wiederum digitales optical Audio.

Links zum Lesen Hier und Hier

Preis etwa 300Eur

BF Heroes Is Online

9. Juli 2009 chmee Keine Kommentare

Oh Je, ein weiterer Egoshooter für lau. Superfunny, aber im Gegensatz zu QuakeLive existiert hier so etwas wie Aufrüstung gegen Geld. Nicht falsch verstehen, Waffen und kleine Specials bekommt man gegen Erfahrungspunkte. Wenn man aber besondere Kleidung haben möchte, na dann greift das Micropayment und für 10 Euro kann man sich den Kleiderschrank vollhauen.

bfheroes

Na also, los und daddeln was das Zeug hält, its really Funny. Warnung an die BF-Spieler : Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig, da es in der 3rd-Person-Perspektive gespielt wird und alles -naja- langsamer ist..

http://www.battlefieldheroes.com/

Quake Live

10. Juni 2009 chmee Keine Kommentare

Hossa, Böse böse. Das indizierte Spiel ist jetzt als kostenlose Onlineversion spielbar. Quake3Arena (Q3A) Rules!

Für den Adrenalinspiegel, kurz vor dem Chef-Besuch oder zum Aufwachen am Morgen. Los gehts. Hier trennt sich Freizeit-Mausbeweger von Hardcore-Schubser.

http://www.quakelive.com/

WLAN Mediaclient TG100 aufbohren..

6. Juni 2009 chmee 4 Kommentare

Telegent TG100 Mediaplayer – Ich hab’ dieses Ding für knapp 30Eur in der Bucht erstanden. Es ist ein UPnp/DLNA-Mediaplayer über LAN/WLAN. Was mich an diesem Ding stört, ist die absolut grottige Umsetzung. Über WLAN ständige Verbindungsabbrüche, hässliche Oberfläche und viele Dinge, die das Ding könnte, wenn man einfach mal 2 Monate länger nachgedacht hätte.

Auch wenn ich auf Anhieb zu wenig Ahnung habe, das Ding auszuhebeln.. Ich fange erstmal an, hier alle Specs zu dem Gerät zu sammeln. Möglicherweise finden sich weitere Interessierte..

Anschlüsse:
SCART
Mini-DIN – SVideo
RCA – FBAS
RCA – RGB/YUV/YPbPr
RCA – Audio analog L/R
Opti – Digi-AudioOut
RJ45 – 100MBit-LAN
MiniPCI – WLANcard 54MBit

Chips auf der Platine:
CPU – Kendin KS8695SP (166MHz ARM core with MMU)
RAM – 2x IC42S16800 16MByte
FLASH – 2x mit 4 oder 8MB jeweils
Mediaprozessor – Möglicherweise – SIGMA EM8476

Wenn man in die Sheets der Chips schaut, wäre soviel mehr möglich :) zB ist in die CPU ein 5Port-100MBit-Switch eingebaut (mehrere TG100 verlinken) und sie hat auch 3 PCI-Master-Ports, wobei einer auf Anhieb als MiniPCI auf das Board gelötet ist, man stelle sich vor, da eine 2,5″-Festplatte ran und als Kioskmode-Player für Werbung oder Ausstellung. Der Sigmachip kann mit Videoinputs umgehen und als Output bis 1080p per DVI/HDCP ausgeben.

Mögliche Ports auf der Platine:
1x JTAG J2
2x Serialports CNN1 und CNN2

Eingesetztes OS :
Busybox aufbauend auf Kernel 2.4.18

This is the root filesystem, it contains
- busybox (GPL)
- tinylogin (GPL)
- udhcp (GPL)
- uClibc (LGPL)
- lufs (GPL?)
- more microwindows/nano stuff (MPL or GPL)
- ihttpd (looks like BSD, not sure)
- a heap of graphics type libraries i dont recognise.
- realmagic kernel modules (binary only i assume)
- lufs kernel module
- IPN2220STA kernel module (wireless lan driver i think)
- some wireless binaries
- what looks like a few custom binaries.   

So i suspect telegent might be a reseller for cybertan, who get their
hardware from micrel.

Links zu dem Thema bis Dato:
techn. Beschreibung -

https://aland.cs.uni-magdeburg.de/wlan/Hardware/TG100


GPL-Verletzung -

http://lists.gpl-violations.org/piperma … 00511.html


Telegent Seite mit Source -

http://www.winbox.ag/16-0-tg100-air-media.html

nächste Infos demnächst :)
mfg chmee