SNR-Vergleich 7D 5D 5DIII

Lichtmessung_ND_Folie
Ich hab da mal was vorbereitet.. Mit ND3-Folie (1LW) nem Karton und nem Blitz sowas wie ne einheitliche reproduzierbare Lichtbasis gebaut. Wie im Bild zu erkennen mit einem Umfang von 14 Blenden (LW).

Folgende Werte hab ich per Photoshop ausgelesen:

Empfindlichkeit ISO 100 5D 5D III 5D III scaled to 5D
Tiefen -9 2,60 1,71 1,60
Mitten -6 3,66 2,10 1,96
Lichter -3 1,79 0,94 0,71
Durchschnitt SNR 2,68 1,58 1,42
Empfindlichkeit ISO 400 5D 5D III 5D III scaled to 5D
Tiefen -9 3,08 2,38 2,22
Mitten -6 5,15 3,49 3,29
Lichter -3 2,06 1,60 0,74
Durchschnitt SNR 3,43 2,49 2,08
Empfindlichkeit ISO 1600 5D 5D III 5D III scaled to 5D
Tiefen -9 6,01 3.98 3,66
Mitten -6 9,43 6,81 5,68
Lichter -3 3,07 2,14 2,04
Durchschnitt SNR 6,17 4,31 3,79

Anhand der Messungen liegt die 5DIII also grob um 2 Blenden in der SNR-Betrachtung vor der 5D. Auf 5D-Maß runterskalierte ISO400-5DIII-Fotos sehen sogar besser aus als ISO100-Bilder aus der 5D. Tatsächlich zeigt sich das auch in der Realität, bei mir zumindest 🙂 7 Jahre Entwicklungszeit zwischen beiden Bodies sind also nicht spurlos vorbeigegangen.

7D und 5DIII

Beim Vergleich 7D zu 5DIII hatte ich statisches Licht, aber nicht diesen Aufbau. Ich hab an den Bodies die gleichen Einstellungen benutzt und dann im Bild an gleichmäßigen grauen Stellen gemessen. Im zweiten Durchgang beide Fotos auf 5D-Maß runterskaliert. Die Daten sind nicht direkt vergleichbar mit den obigen (5D vs. 5DIII-)Werten, zeigen aber, wo der Hammer hängt. SNR Glockenbreite Schatten/Mitten/Lichter (Photoshop).

Einstellung an den Bodies: 1/200s f/4 iso6400.

5DIII_iso6400_crop
Crop 5DIII
7D_iso6400_crop
Crop 7D

Anklicken und nativ betrachten!

Nativ 7D 5DIII
Tiefen 9.14 7.73
Mitten 13.51 11.0
Lichter 13.2 8.33
Durchschnitt SNR 11.95 9.02

Beide Bilder auf 5D-Auflösung runterskaliert (4368x2912px)

both scaled to 5D-Res 7D 5DIII
Tiefen 7.22 5.45
Mitten 11.23 8.37
Lichter 10.95 6.29
Durchschnitt SNR 9.8 6.7

[Adobe jsx] Dateinamen als Textlayer ausgeben

Photoshop Scripting anyone? Hier ein kurzes Beispiel, wie man alle Dateinamen eines Ordners ausliest und als Textlayer ausgibt.



// Example of Reading all Files in a Folder
// and creating Textlayers from its filenames

// enable double clicking from the Macintosh Finder or the Windows Explorer
#target photoshop

// in case we double clicked the file
app.bringToFront();

// debug level: 0-2 (0:disable, 1:break on error, 2:break at beginning)
// $.level = 0;
// debugger; // launch debugger on next line

var strtRulerUnits = app.preferences.rulerUnits;
var strtTypeUnits = app.preferences.typeUnits;
app.preferences.rulerUnits = Units.PIXELS;
app.preferences.typeUnits = TypeUnits.POINTS;

var docRef = app.documents.add(1280, 720, 72);
var selRef = app.activeDocument.all;

var textColor = new SolidColor();
textColor.rgb.red = 255;
textColor.rgb.green = 0;
textColor.rgb.blue = 0;

// suppress all dialogs
app.displayDialogs = DialogModes.NO;

try {
// Ask user for input folder
var inputFolder = Folder.selectDialog("select Folder");
var fileList = inputFolder.getFiles("*.*");
for (var i = 0; i < fileList.length; i++) { // split example var explodedName = fileList[i].name.split("."); var newText = explodedName[0] +String.fromCharCode(13)+explodedName[1]; var newTextLayer = docRef.artLayers.add(); newTextLayer.kind = LayerKind.TEXT; newTextLayer.textItem.contents = newText; newTextLayer.textItem.position = Array(240, 10+i*36); newTextLayer.textItem.size = 12; newTextLayer.textItem.color = textColor; } } catch (exception) { alert(exception); } finally { app.displayDialogs = startDisplayDialogs; } app.preferences.rulerUnits = strtRulerUnits; app.preferences.typeUnits = strtTypeUnits; docRef = null; textColor = null; newTextLayer = null;

[python] dictionaries und listen

Wenn man zwischen den Sprachen hin und her wechselt, kann einem die unterschiedliche Umsetzung schon ein bisschen aufn Senkel gehen. Tatsächlich muß man aber zugestehen, dass php eine verdammt schmutzige Sprache ist. Kein Wunder, dass man in anderen Sprachen wieder zu sauberem Code gezwungen wird, gut so.

Kurz und gut, simple Arrays(php) nennen sich in python Listen.
Assoziative Gefüge sind in python Dictionaries.


$series = array( array("A",1), array("B",2) );
$sList['first'] = $series;
$sList['first'][] = array("C",3);


sList = {} #dictionary
series = [] #liste
series.append(["A",1])
series.append(["B",2])
sList["first"] = series

print sList # {'first': [['A', 1], ['B', 2]]}
print series # [['A', 1], ['B', 2]]

sList["first"].append(["C",3])
print sList # {'first': [['A', 1], ['B', 2], ['C', 3]]}

[php] Bilder verkleinern

Das Große kleinmachen

Der Bildartist möchte auch in der Webansicht eine hohe Qualität vorlegen. Entweder man skaliert manuell alle Bilder in der Bildbearbeitung und legt sie auf dem Server ab, oder man überlässt die Aufgabe dem Server. Voraussetzung für folgende Code-Snippets ist natürlich php. In der Regel ist auf jedem Webserver, auf dem php läuft, auch die GDLib installiert. Eine Ansammlung von bilderstellenden und -verändernden Funktionen.

Was hab ich auf meinem Server?

phpinfo();listet alle Informationen zur php-Installation auf. Alle Module samt der Einstellungen werden ausgegeben. Nun kann man durchscrollen, um bei den Extensions nach gd bzw. imagick zu schauen. Übrigens kann man dafür auch simple php-Abfragen nutzen:
if(extension_loaded("gd"))
{echo"gdlib is installed
";}
else
{echo"gdlib is not here
";}
if(extension_loaded("imagick"))
{echo"imagemagick is installed
";}
else
{echo"imagemagick is not here
";}

GDlib – „Einfaches“ Verkleinern auf 50% bzw. ein festes Maß

Für das Verkleinern muß im Vornherein das Endmaß bekannt sein, also errechnen wir erstmal die neuen Bildmaße mittels einfachem Dreisatz. Die zu bearbeitende Bilddatei muß sich auf dem Server befinden.
$bildName="testbild.jpg";

# -- Ordner Originale
$ordnerO="./Fotos/";
# -- Ordner Verkleinerungen
$ordnerK="./Fotos/thumbs/";

$originalBild = $ordnerO.$bildName;

# -- Faktor berechnen bei vorgegebener Höhe in px
# -- oX alte Breite -- oY alte Höhe
# -- nX neue Breite -- nY neue Höhe
# -- getimagesize() ist eine gdlib-funktion!
$size = getimagesize($originalBild);
$oY = $size[1];
$oX = $size[0];

# -- Breite auf 50% festlegen
$nX = intval($oX*0.5);
$nY = intval($oY*$nX/$oX);

echo "Die neuen Bildmaße (relativ 50% zu Original) sind ";
echo "Breite:".$nX."px und Höhe:".$nY;
echo "
";

# -- Höhe auf fix 100px festlegen
# $nY = 100;
# $nX = intval($oX*$nY/$oY);
# echo "Die neuen Bildmaße (fixe Größe) sind ";
# echo "Breite:".$nX."px und Höhe:".$nY

# -- und nun die gdlib rechnen und speichern lassen
$altesBild = ImageCreateFromJPEG($originalBild);
$neuesBild = ImageCreateTrueColor($nX,$nY);
# -- Resized - Pixelwiederholung
# imageCopyResized($neuesBild, $altesBild, 0, 0, 0, 0,$nX, $nY, $oX, $oY);
# echo ".als Resized berechnet
";
# -- Resampled = bilinear Algorithm
imageCopyResampled($neuesBild, $altesBild, 0, 0, 0, 0,$nX, $nY, $oX, $oY);
imageJPEG($neuesBild,$ordnerK."thumb_".$bildName);
echo ".als Resampled (bilinear) berechnet";
echo "
";

Während imageCopyResized aussieht wie die Pixelwiederholung aus Photoshop (NearestNeighbour-Algorithmus), benutzt imageCopyResampled die bilineare Interpolation, wesentlich besser, aber noch nicht perfekt. Irgendwo irgendwann hab ich nen Codesnippet als php-Funktion gefunden für die bikubische Berechnung. Diese findet sich in den Beiträgen unter folgendem Link. php-snippet bicubic resampling for gdlib Ich habe den Code um den Farbpalettenteil gekürzt, nun sieht er so aus:


# -- found on - http://www.navioo.com/php/docs/function.imagecopyresampled.php
# -- written by rob and scott 2007

function imageCopyResampleBicubic($dst_img, $src_img, $dst_x, $dst_y, $src_x, $src_y, $dst_w, $dst_h, $src_w, $src_h)
{
$scaleX = ($src_w - 1) / $dst_w;
$scaleY = ($src_h - 1) / $dst_h;
$scaleX2 = $scaleX / 2.0;
$scaleY2 = $scaleY / 2.0;
# is it truecolor? $tc = imageistruecolor($src_img);
for ($y = $src_y; $y < $src_y + $dst_h; $y++) { $sY = $y * $scaleY; $siY = (int) $sY; $siY2 = (int) $sY + $scaleY2; for ($x = $src_x; $x < $src_x + $dst_w; $x++) { $sX = $x * $scaleX; $siX = (int) $sX; $siX2 = (int) $sX + $scaleX2; $c1 = imagecolorat($src_img, $siX, $siY2); $c2 = imagecolorat($src_img, $siX, $siY); $c3 = imagecolorat($src_img, $siX2, $siY2); $c4 = imagecolorat($src_img, $siX2, $siY); $r = (($c1 + $c2 + $c3 + $c4) >> 2) & 0xFF0000;
$g = ((($c1 & 0xFF00) + ($c2 & 0xFF00) + ($c3 & 0xFF00) + ($c4 & 0xFF00)) >> 2) & 0xFF00;
$b = ((($c1 & 0xFF) + ($c2 & 0xFF) + ($c3 & 0xFF) + ($c4 & 0xFF)) >> 2);
imagesetpixel($dst_img, $dst_x + $x - $src_x, $dst_y + $y - $src_y, $r+$g+$b);
}
}
}

Jetzt schauen wir uns mal das Ergebnis des php-Codes an. Das Originalbild (in Photoshop verkleinert auf Bloggröße)

(vlnr) Pixelwiederholung (resized) — Bilinear (resampled) — Bicubic (resampleBicubic)

Pixelwiederholung leidet deutlich unter Pixelartefakten an Kanten, Bilinear sieht erstmal ok aus, erweist sich reel doch als zu weich, die Bicubic (in dieser Form) ist letztlich auch nicht optimal und so manche Kante wird unzureichend (siehe zB Socke links) wiedergegeben. Was ist nun die Lösung?

Nachschärfen mit der gdlib und imageconvolution

Damit kann man die „Eigenen Filter“ aus Photoshop nachbauen, insbesondere den Hochpassfilter.

// define the sharpen matrix
$sharpen = array(
array(-1.2, -1.0, -1.2),
array(-1.0, 20.0, -1.0),
array(-1.2, -1.0, -1.2)
);

// calculate the sharpen divisor
$divisor = array_sum(array_map('array_sum', $sharpen));

// apply the matrix
imageconvolution($neuesBild, $sharpen, $divisor, 0);
imageJPEG($neuesBild,$ordnerK."thumb_ic_".$bildName);

(vlnr) bilinear (resampled) — bilinear nachgeschärft (resampled+imageconvolution) — bicubic

Ich halte das bilinear+imageconvolution-Thumbnail für ein recht gutes Ergebnis. Jeder kann auch nach eigenem Gutdünken Hand an die Konvolutionsmatrix anlegen. Dass es besser geht, beweist uns gleich die Extension imagemagick (imagick), die aber idR nicht standardmäßig installiert ist.

Imagemagick

Glücklich ist jener, der imagemagick (kurz imagick) als Extension zu laufen hat. Die Anweisungen (für das Verkleinern) sind kürzer und die Auswahl an Algorithmen ist groß, die Qualität ohne großen Aufwand deutlich besser als bei der gdlib. Hier also der Code dazu:

$thumb = new Imagick($originalBild);
# -- lanczos ausgewaehlt
# -- Bilinear = FILTER_TRIANGLE
# -- Bikubisch = FILTER_CATROM
$thumb->resizeImage($nX, $nY, Imagick::FILTER_LANCZOS, 1);
$thumb->writeImage($ordnerK."thumb_lan_".$bildName);
$thumb->destroy();

Die imagick-Ergebnisse in Bildform (darunter nochmal die Versionen aus der gdlib)
(vlnr) bilinear — bikubisch — lanczos

(vlnr) gdlib bilinear — gdlib bikubisch — gdlib bilinear+imageconvolution

Resümee

Nun, auf Anhieb würde ich sagen, Jupp, die LANCZOS-Version aus imagick schlägt alle anderen Rescaler. (wobei man Lanczos zugestehen muß, dass er eher für Upscaling-Operationen gedacht ist) – dennoch ist die Kombination aus bilinear und imageconvolution eine (meiner Ansicht nach) passable Lösung, wenn man kein imagick installiert hat (dies wird der höchstwahrscheinliche Fall sein, wenn man einen Webhost betreibt) – auch wenn die Nachschärfung im direkten Vergleich deutlich sichtbar ist. Der php-Sourcecode oben bietet noch Platz für Optimierungen, für die Verständlichkeit sind aber einige Arbeitsschritte bzw. Speicherbelegungen doppelt ausgeführt.

Ich versuche, in den nächsten Tagen noch den Mythos um die Bild-Verkleinerung in mehreren Durchgängen anzugehen. Lohnt es sich, ist der Unterschied sichtbar oder führt es zu sichtbaren Nachteilen? Bis demnächst.

Quellen:
imagick Filter usage
imagick Filter Constants
gdlib imagecopyresampled()
gdlib imageconvolution()

5D 5DII 5DIII 1DX bei ISO3200

Ich musste einfach mal.. testen. Das Gesabber, die Kakophonie um des Kaisers schönstes Rauschen hat mich dann doch mal angespitzt, (mir) verfügbare Canon-DSLRs mit KB Sensor gegenüber zu stellen. Meine Antwort in Kurzform? Die 5D, also das Modell aus dem Jahr 2005, macht hervorragende Bilder. Immer noch. Die 5D II (und III) können noch nen Deut rauflegen, die 1DX macht den Deckel zu.

Warum ich ISO3200 ausgewählt habe? Um die höchste ISO der 5D mit den aktuellen Modellen zu vergleichen. Die Frage ist also, sind diese Unterschiede bei „normalen“ Formaten, wie zB 10×15-Foto oder 20x20cm Fotobuch überhaupt sichtbar? Wie deutlich ist der Unterschied? Umso größer das Druckformat ist, desto mehr wird die 5D ins Hintertreffen geraten, das ist klar. Hier für Euch also erstmal die Crops aus den Beispielbildern. VORSICHT! Sie werden im Blog mit 605px Bildbreite angezeigt, obwohl sie 820px haben. Anklicken und danach mutmaßen! Die Bilder sind in Lightroom 4 von der Farbtemperatur angepasst, um eine Blende abgedunkelt und mit der Tiefenkorrektur um 100 angehoben worden. Kein Entrauschen.

Canon 5D – 2005

Canon 5D Mark II – 2008

Canon 5D Mark III – 2012

Canon 1DX – 2012

Letztlich, ich erspare mir große Worte und Analysen, das sei Euch überlassen. Nur eines, es lohnt sich, an der 5D mit ETTR (Exposure to the right) zu arbeiten, dann macht sie eine immer noch gute Figur. Morgen tagsüber werde ich nochmal Bilder machen, in denen ich hoffe, etwas von 14Bit Bittiefe, größerem Dynamikumfang und Noisepattern in den Schatten einzufangen. Hier noch die runterladbaren Bilddateien für den Selbsttest am Fotodrucker in der Drogerie (oder wo auch immer), einfach mal mit 10x15cm ausdrucken lassen und schauen, wie groß der Unterschied ist. mfg chmee (p.s.: Danke an Frau Dinkel, die mir die Bodies zur Verfügung gestellt hat.)

Nachschlag ISO1600: Folgende Bilder sind mit mehr Details, ohne Lightroom4-Wiederherstellung – aber weiterhin 100%-Crop, um der Sensorausgabe möglichst nahe zu bleiben. Zusätzlich zu den Bildern gibt es halbgroße JPGs, die für den direkten Ausdruck auf 10x15cm bestimmt sind – für jenen, der sich ohne große Mühe die Unterschiede auf jener Größe anschauen möchte. Zu guter Letzt hiermit auch die RAW-Dateien aller 4 Bodies (1DX, 5D, 5DII, 5DIII) in einem Zip, um selbst reinzuschauen, zu wandeln und nachzubearbeiten. (Kleiner Tip, es ist der Download-Button unter der Dateigröße, nicht von den riesigen BlinkiBlinki-Download-Buttons verwirren lassen)

Canon 5D

Canon 5D II

Canon 5D III

Canon 1DX

So, habe nun keinen Bock mehr, Testbilder zu machen. Meine Essenz ist, die 5D macht stetig gute Bilder, wem nicht dringend Besonderheiten fehlen, darf ruhig bei ihr bleiben. Von der Haptik des Bodies hat mich die 5D III komplett umgehauen. Zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch, ich schaue mir noch die 6D an, gebe ihr ne kleine Chance, aber ich kanns nicht anders sagen, an der 5DIII passt quasi alles, soweit ich das in dieser Proberunde (für mich) ausloten durfte. Dabei hab ich die Besonderheiten noch nicht mal ausfahren können, AF-Biß, ISO-Bereich, Silentmode.

[Nachtrag 09.11.2012] Betrachtung der SNR
In einem früheren Blogeintrag habe ich die Normalverteilung des Rauschens in einem Bild angesprochen und die Möglichkeit, jene per Photoshop meßbar zu machen. So bin ich auch hier schauen gegangen. (Bild anklicken!)

In dieser Betrachtung (bei iso3200) offenbart sich die technische Weiterentwicklung der 5DIII und 1DX. Es wäre vermessen von mir zu sagen, das Rauschen wäre im Grunde genommen an allen Bodies gleich. Wenn man nun die Bilder normalisiert, auf eine Größe bringt (wir nehmen das 5D-Bild als Referenz), werden sich die Werte abermals zugunsten der hochauflösenden Bodies ändern. Die RAWs liegen ja bereit, macht es selber 🙂

Wem’s geholfen hat, fein, wem nicht, auch fein. Merci für Eure 5 Minuten Lesezeit. mfg chmee

Die DSLR Database bei dslr-kleinanzeigen.de

Es gibt jene und solche. Die einen, die jede Kamera, jedes technische Gadget ins kleinste Detail kennen und die Anderen, die damit einfach nur fotografieren. Ich gehöre zu beiden. Beide Subarten des Fotografen, Homo Fotograficus, leiden unter der Krankheit, die jeweils andere Seite nicht verstehen zu können. Doch beide sind in ihrer Welt doch recht glücklich. So ist es kein Wunder, dass sie in Fotoforen aufeinander treffen und einander nicht helfen können, das Hobby zur Qual wird.
„Die DSLR Database bei dslr-kleinanzeigen.de“ weiterlesen

Canon 6D und die AF-Frage

Erstmal die aktuellen AF-Module im Vergleich. Wie wird nun das 6D-Autofokus-Modul aussehen? 11 Punkte mit einem doppelt empfindlichen Kreuzsensor mittig? So bis Dato die Gerüchte..Tja, wie es scheint, sieht das AF-Modul auf dem Papier sehr viel simpler aus. Ich kann nur hoffen, dass diese „neue“ Empfindlichkeit von -3EV einen spürbaren Einfluß auf den Erfolg hat

Canon 6D AF Points

Center: cross-type at f/5.6; vertical line-sensitive at f/2.8.

Upper and lower AF points: vertical line-sensitive AF at f/5.6.

Other AF points: Horizontal line-sensitive AF at f/5.6.

AF Working Range

Center AF Point: EV -3 to 18 (at 73°F/23°C, ISO 100)

Other AF points: EV +0.5 to 18 (at 73°F/23°C, ISO 100)

5D 5DII AF

9 AF Points (1 Cross Type) + 6 AF Assist Points

AF Working Range

EV -0.5-18 (at 73°F/23°C, ISO 100)

Canon 5DIII 1DX AF

61-point (up to 41 cross-type points) – One to five cross-type AF points at f/2.8, 10 to 20 cross-type AF points at f/4, and 15 to 21 cross-type AF points at f/5.6. (The number of cross-type AF points will differ depending on the lens.)

AF Working Range

EV -2 – 18 (at 73°F/23°C and ISO 100)

1DX – Bonus – EOS iTR (Intelligent Tracking and Recognition) AF for accurate subject tracking.

Canon 7D AF Points

19-point all cross-type AF (f/2.8 at center: Dual Cross Sensor)

AF Working Range

EV -0.5-18 (at 73°F/23°C, ISO 100)

Canon 60D 650D AF Points

9 (Cross-type, Center AF point with dual cross sensor for f/2.8)

AF Working Range

EV 0-20 (at 73°F/23°C with EF 50mm f/1.4 USM lens, ISO 100)


Hier noch der Vergleich D600 und 6D


Blue Frame = Crop 1.6

Green Frame = VF / KB

vertical Lines = rule of thirds


Wer die Rumors-Specs zur 6D noch nicht kennt, Hier:

(Stand 15.09.2012)

  • EOS 6D
  • Sensor Full-Size-CMOS-Sensor Pixel 20,2 Millionen – ~5500px Breite
  • DIGIC5 +
  • Body APS-C Größe
  • Magnesium-Legierung
  • integriertes Wi-Fi und GPS
  • 11 AF-Messfelder, die entsprechenden zentralen Kreuzsensor F2.8
  • 4,5 FPS Serienaufnahmen
  • 30-1/4000s Verschlusszeit
  • Blitzsync bei 1/180s
  • Haltbarkeit 100.000
  • tropfwassergeschützt staubdicht
  • 3″ Typ 1.040.000 dot LCD-Monitor
  • (1920×1080), Full-HD-Video-30p/25p/24p
  • ISO100-25600 (inkl LowISO 50 und HighISO 51200,102400)
  • Kreative auto
  • Medien SD / SDHC / SDXC (UHS-I-kompatibel)
  • 755g Gewicht (Batterie, einschließlich der Medien)
  • (on-Verkauf Datum) im Dezember 2012
  • rund 195 000 Yen Body only (etwa 1900Eur?)
  • EF24-105mm F4L IS Kit rund 295 000 Yen
  • 97% Pentaprisma-Sucher mit 0,71 facher Vergrößerung
  • 110.5mm (Breite) 144.5mm (Höhe) x 71.2mm Größe
  • AF-Einheit ist eine starke neue geringer Helligkeit

Gerüchte-Eintrag Hier zu finden – http://digicame-info.com/2012/09/eos-6d-20.html – Schauen wir mal, ob morgen, am Tag vor der Photokina-Eröffnung, ein Lebenszeichen von Canon kommt. Donnerschlag oder Tröpfelregen?

Tja.. mehr erhofft hab ich mir schon, mit der Pressemeldung gibt es nur Papier zu lesen, viel Theorie und Foren-Quartett. Die nächsten Tage auf der Photokina – und natürlich die Tests und RAW-Samples in den kommenden Wochen – werden uns ein bisschen aufklären, was es nun mit dieser Idee auf sich hat. Zumindest kann man dem Body jetzt schon zugestehen, es ist der leichteste, kleinste und preiswerteste KB-DSLR-Body auf dem Markt – und mit eingebautem WLAN und GPS ein Türöffner, an dem sich kommende DSLRs werden messen müssen.

[15.10.2012] edit

Eine neue These tut sich auf. Der 6D-AF soll auch Hilfssensoren haben, nach Beschreibung eines Users bei dpreview sogar komplett um den mittleren AF-Punkt. Hier also noch zum Vergleich die AF-Sesnoren aus 5DII und 6D. Den Rest könnt Ihr diskutieren 🙂
Links:

Canon USA – Press_Release – Canon unveils the EOS 6D

EOS Remote for iPhone and Android

Canon 6D Specifications on Canon USA

Canon 5DII AF Sensor Picture

Canon 6D AF Sensor Picture (large view)

dpreview discussion – user brightcolours

Canon Whitepapers EOS

Warschau EM2012 – Fotostrecke

20 Tage Warschau. Eine Stadt, die ich, obwohl ich dem Blute nach polnisch bin, nur etwa 1,75 mal im Leben gesehen habe. In der polnischen Kultur findet man viele interessante Aspekte, die diesen Nachbarn teuflisch interessant machen. Sie können feiern, und das richtig. Ihre anfangs verschämte, dann aber überbordende Gastfreundschaft lässt nichts anderes zu als mit einzustimmen, zu trinken und mit ihnen deftig abzustürzen.

Am Besten macht man das am Samstagabend, nicht weil es da richtig zur Sache geht, sondern wegen des mehr als amüsanten sonntagmorgendlichen Kirchenbesuchs. Hochzeiten verlaufen in der Regel so, dass die Spannungskurve grad bei den Polen ein ständiges Auf und Ab zu bieten hat – dagegen ist eine Filmwendung wie bei „Die üblichen Verdächtigen“ Sandmännchen. Es wird getanzt, gelacht, die Gläser geleert, gepöbelt, Männer werden zu Hurenböcken gemacht, der Fremdgeher öffentlich zur Schau gestellt, andere Männer reihen sich ein um Schützenhilfe zu bieten, dann kommt der Streit zwischen den Schwiegereltern und der Absonderlichkeit des neuen Familienanhangs.


Am Ende singen sie wieder gemeinsam zu den Tönen aus Onkels Staszeks Akkordeon und Reste des 42%igen Wodkas werden in Wohlwollen aufgeteilt. Diese Truppe an Gesundgetrunkenen steht dann am Morgen um 9:30Uhr in der Kirche und halten das Buch der Psalme, aus dem inbrünstig intoniert wird. Alles vergessen, spätestens nach der Beichte, es geht eh gleich wieder in die zweite Runde der Hochzeitsfestivitäten.

Nun denn, Warschau. Alt und Neu. Kirche und Kapitalismus. Leib und Blut Christi. Brot und Wodka.

Polen hat deutlich aufgeholt zu den westeuropäischen Staaten – und Tschechien als Vorzeigeland hinter sich gelassen. Papst Johannes Paul II ist der heimliche Herrscher der Kirchen, da kann auch ein Ratzinger nix entgegenbringen.

Architektonisch können die Gegensätze wunderbar miteinander harmonieren – das alte Warschau, Hinterhöfe mit klassischen Fassaden, Altbau im Kontrast zu den Bauten des neuen Jahrtausends.

Fussballerisch spielt Polen seit der WM 1982 und dem dritten Platz keine Rolle mehr.. Aber zum Glück können sie feiern und Feiern ausrichten. Und so war es dann auch, die Straßen waren täglich voll, die Laune war phänomenal. Die Stadt genoss ihre Ausrichterrolle – Warschau hat wirklich schöne Ecken. Hinsichtlich der EM wurde viel Geld in Instandsetzung und Neubau gesteckt – übrigens auch aus EU-Töpfen..

Schickes Stadion haben sie da gebaut.

Auch Abends gefüllt schön anzusehen.

Der Neuer einsam aufm Feld, er allein hat in den letzten 2 Minuten dieses Spiel zu einem sehenswerten gemacht.

Aber Hey, ein bisschen feiern, ja, das kann man, trotz des verlorenen Halbfinales.

Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/konjunktur-in-europa-polen-als-insel-im-osten-11555677.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Warschau