Canon Irista – was wird das?

Heute hat Canon seine Mediacloud offiziell vorgestellt. Ehemals Project1709, ab Heute öffentlich Irista. Ist es ein Überflieger? Mit Sicherheit nicht. Ich hab mich nicht angemeldet, um Vor- und Nachteile abzuwiegen.. Aber.. Kann es so fresh wie 500px sein? So stämmig wie flickr? Auch nicht. Es gibt letztlich nur einen Benefit.

Canon_Irista

Welcher Benefit?

Es wird einfach. Canon kann in alle Geräte einen „speichern auf Irista“-Knopf einprogrammieren. Fertig. Von unterwegs, aus der Kamera direkt ins Netz. Ob Kompakte oder DSLR. Ohne Umwege. Später dürften dann wohl auch Drucker hinzukommen (direkt aus Irista aufs Papier), vielleicht auch Scanner und Videokameras. Ohne also einen Rechner zu starten, aus der Kamera auf ein Plakat, egal, ob der Fotograf in Paris funkeblitzt und der Partner/Kunde in Rio beim Ausdruck sinnieren will. Eine eigene Infrastruktur, jenseits von Google, Adobe, Apple oder Microsoft. Sinnvoll auch kombiniert mit einem Druckerzeugnisse-Dienstleister. Vom Buch über das Plakat bis zur Tasse.

Ist das ein Benefit?

Nun, in gewisser Weise schon. Wie ich sagte, es wird einfach. Will man es? Keine Nachbearbeitung, Ablage der Daten in der Cloud, Abhängigkeit von einem „fremden“ Anbieter.. Jedenfalls ist das die Vorbereitung (meiner Ansicht) auf neue Firmwares und Produkte, die nicht mehr ohne WIFI und Irista-Knopf erscheinen werden.. Schwupps, ist der Laden voll. Werd ich es tun? Hmm. Eher nicht.. Oder eher, solange mir Canon die Wahl lässt. Wäre schmerzhaft, wenn die Speicherkarten verschwinden täten, weil alles in die Cloud ginge.. Ach ja, nicht zu vergessen, Geräte-Seriennummer und Nutzer würden verbunden, anhand dieser Verbindung kann man das nächste Mal schon abschätzen, ob sich der Kauf des DSLR-Bodies mit der Serial „xyz“ lohnt..

mfg chmee

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