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	<title>phreekz &#187; Studio</title>
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		<title>Gesangskabine &#8211; Weiteres</title>
		<link>http://www.phreekz.de/wordpress/2008/06/gesangskabine-weiteres/</link>
		<comments>http://www.phreekz.de/wordpress/2008/06/gesangskabine-weiteres/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 11:11:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chmee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video & Audio]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangskabine]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phreekz.de/wordpress/?p=96</guid>
		<description><![CDATA[<<div>Letztens hat sich eine Person bei mir gemeldet und hatte einige Fragen. Ich möchte jene nicht vorenthalten, da Infos und interessante Gedanken zustandekommen könnten, die andere Personen auch interessieren könnten:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mail von A.</span></div>
<blockquote>
<div>Hallo aus Berlin<br />
..<br />
Also, meine Fragen betreffen die Schalldämpfung, also meine Musik darf nicht nach draußen gelangen, Konstruktion mit Rigips und Alternativen.</p>
<p>Meine &#8220;mögliche&#8221; Kabine hat folgende Daten:</p>
<p>Es soll eine Musik-Übungskabine mit den Maßen<br />
H 220 &#8211; B 190 &#8211; T 190 gebaut werden.</p>
<p>Die Zeichnung gibt ein bißchen mehr her. Auf dem Papier oder dem Bildschirm sieht immer alles so toll aus&#8230;<br />
1. Kabine von oben. Das gelbe im Bild stellt das Alu-Ständerwerk und das braune die Rockwool dar. Bilder der Seiten kann ich auf Wunsch zumailen.<br />
2. Re Seitenwand auf den Boden gelegt. Die Wand ist in drei einzelne Elemente aufgeteilt.<br />
<span style="color: orange;">Bilder hier nicht hinterlegt &#8211; auf Anfrage</span></p>
<p>Die Funktion der Kabine besteht darin, laut Musik zu spielen (Gesang und Klavier) und Aufnahmen (Abhören in Zimmerlautstärke) zu tätigen. D.h. daß man außerhalb der Kabine möglichst nichts von der Musik hören darf. Die Kabine steht also an der Wand und hat keinen Kontakt mit dieser (8 cm Abstand zur Eck-Wand).</p>
<p>Zur Bauweise<br />
Decken und Wände:<br />
- Außen doppelt beplankte Gipskarton-Platten (z.B. Rigibs Piano 12,5 mm)<br />
- 80 mm Steinwolle (z.B. Sonorock von Rockwool Sonorock)<br />
- abschließend eine Gipskarton-Platte (z.B. Rigibs Piano 12,5 mm)</p>
<p>Der Boden wird tragend aus Spanplatten &amp; Rockwool &amp; Spanplatten konstruiert.</p>
<p>Meine Fragen:</p>
<p>1. Im Groben müßte das ja Deinen Kabinen-Maßen entsprechen. Kannst Du tatsächlich &#8220;laut&#8221; spielen und Musikhören, ohne das etwas nach draußen gelangt? Hast Du so eine starke Schalldämpfung? Würdest Du die nächste Kabine anders bauen, vielleicht mit Änderungen?</p>
<p>2. Normalerweise werden die Wände durchgehend gebaut, so daß ich einen zusammenhängenden &#8220;Würfel&#8221; habe.</p>
<p>Da ich die Option wünsche, die Kabine später aufbau- und abbaubar zu haben, möchte ich wissen, ob es einen akustischen Nachteil gibt, wenn ich die einzelnen Wände in mindestens 3 Teilsegmenten baue, und sie später zusammenfüge?<br />
Mit Teilsegmenten meine ich die Bauform wie oben beschrieben in der &#8220;Bauweise&#8221;.</p>
<p>Die Außenwände der einzelnen Segmente, also wo sonst das blanke Ständerwerk zu sehen ist,wird mit einem dicken gummierten Band beklebt sein, so daß beim zusammendrücken der Segmente, Gummi an Gummi drückt. So würden die Wände luftdicht angepreßt sein.</p>
<p>3. Hast Du Deckenkonstruktion ebenfalls mit Rigips gelöst? Ist das Gewicht nicht zu hoch?</p>
<p>4. Hast Du auch die Variante mit Span- OSB-platten bedacht?</p>
<p>Ich hoffe ich erschlage Dich nicht allzusehr, aber Du hast doch tatsächlich etwas zustande gebracht, was alle möglichen &#8220;Rigpis-Profis&#8221; für nicht möglich erachten! Ich denke, die haben keine Erfahrung in diesem Bereich.</p>
<p>Gruß A.</p></div>
</blockquote>
<div></div>
<div></div>
<div>zur Bauweise:<br />
Zu bedenken ist, dass kein Körperschall austreten darf, ergo muss der Boden &#8220;schwimmend&#8221; verlegt sein, bei mir mit Styropor geschehen.<br />
Stichwort : schwimmender Estrich</p>
<p>zu 1.<br />
Ich habe keine dB-Tests gemacht, kann also nicht bestätigen, dass ich die theoretischen Werte erreicht habe. Tatsache ist aber, dass meine Frau und mein Kind im Nebenzimmer beruhigt schlafen können, wenn ich Gesangsaufnahmen mache. Ich habe hinter meiner Wohnungswand so ein Musikerpäärchen, das zu den ungewöhnlichsten Zeiten ( Samstag Mitternacht ) rumsingt, auf dem Drumset spielt. DAS ist im ganzen Haus zu hören. Die haben nix gemacht, ausser Molton an die Fenster zu nageln, eher ein Sichtschutz und zum Beruhigen des eigenen Gewissens.</p>
<p>Deine B und H Maße sind gleich, das könnte zu Resonanzen führen. Wenn ich sowas nochmal bauen würde, würde ich vielleicht die Wände windschief zueinander setzen, damit keine extremen Resonanzbäuche und Täler entstehen. Theorie <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /> Zudem ist die Holz-Tür mit Aufsatz nicht besonders, da würde ich mir beim nächsten Mal mehr Gedanken machen. Aber eine Brandschutztür wiegt doch n bissel zu viel. Nachtrag : Die Holztür funktioniert, aber ich kann mir vorstellen, dass es bessere Möglichkeiten zu humanen Preisen gibt.</p>
<p>zu 2.<br />
Kann funktionieren, könnte aber auch ein Durchlaß für besondere Frequenzen werden.</p>
<p>zu 3.<br />
Ja, die Deckenkonstruktion ist auch Rigips mit Thermarockfüllung, logischerweise mit Profilen gestützt. Ich habe ja geschrieben, dass die Kabine etwa 750kg wiegen müsste, das ist knapp an der Grenze der Tragfähigkeit des Bodens eines Wohnraumes ( ist &#8211; glaub ich &#8211; 300kg/m² )</p>
<p>zu 4.<br />
Holz habe ich von Vornherein ausgeschlossen, da es zu elastisch und offenporig ist und daher mitschwingt, ergo Schall nicht besonders gut dämpft.</p>
<div>
<div>Zitat:</div>
<div>Ich hoffe ich erschlage Dich nicht allzusehr, aber Du hast doch tatsächlich etwas zustande gebracht, was alle möglichen &#8220;Rigpis-Profis&#8221; für nicht möglich erachten! Ich denke, die haben keine Erfahrung in diesem Bereich.</div>
</div>
</div>
<div>
<p>Interessant.. Was halten denn die Rigips-Profis für nicht möglich ? Ich habe nach meiner Planung mit einem Freund ( Trockenbauer ) alles durchgesprochen und mir Tipps geben lassen, damit ich beim nächsten Treffen die Einkaufsliste geschrieben habe. Hinter mir im Regal steht ein Rigips-Ordner, wo verschiedenste Wandbauten beschrieben sind, auch bezüglich Dämmung.</p>
<p>Ich würde gerne unseren Dialog in den Thread stellen, damit auch andere Interessierte Infos bekommen.</p></div>
<div></div>
<div><span style="font-weight: bold;">Re von A.</span> &#8211; Vielleicht schreiben wir hier weiter <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></div>
<blockquote>
<div>
..<br />
also es verspricht spannend zu bleiben:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Raum befindet sich unter einem Schrägdach</span>. Diese Schräge muß ich in die Kabine auch einarbeiten. Somit die Maße &#8220;nicht alle&#8221; symmetrisch.<br />
Der braune Klotz stellt einen durchgehenden tragenden Balken durch alle &#8220;oberen Zimmer&#8221; dar. Unüberwindbar, es sei denn, man kalkuliert die Schräge mit ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Tür</span><br />
Ich muß ja in die Kabine hinein. Da meine Tür links in der Abbildung sein muß, wird diese auch die Schräge in sich haben. Man riet mir ab, eine fertige Tür zu wählen. Besser sei eine doppelt verschraubte Spanplatte mit Rockwool innen (?!?)<br />
Die Tür liegt außen auf einen schmalen Türrahmen, um sie luftdicht verschließen zu können. Auch selbst konstruiert (zumindest auf meinem ruhigen MAC).</p>
<p><span style="color: cyan;">Eine Türzarge solltest Du schon einbeziehen, die sind aus Metall, verwindungssteif und tragen sauber die Tür. Im Grunde genommen habe ich ja die gleiche Türkonstruktion. Billigtür von Bauhaus, Rahmen aufgesetzt, mit Thermarock gefüllt und mit einer Spanplatte verschlossen.<br />
Türdicke etwa 9cm, 5cm allein der Aufsatz mit Wolle.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rigibs Profis meinen</span><br />
Die sog. Rigibs Profis meinten, diese und damit ja auch Deine Konstruktion würden keinen ausreichenden Schallschutz nach Außen gewähren, so daß immer noch die mittleren bis tiefen Frequenzen hindurch gelangen.</p>
<p><span style="color: cyan;">Sie könnten damit recht haben, für ein Drumset in einer Mietwohnung würde ich auch noch anders bauen. Nur wie ich oben schon schrieb, ich brauche keinen 1A-Super-Aufnahmeraum, sondern habe das erfüllt, was ich wollte : Ich kann Nachts aufnehmen ohne dass mir meine Frau oder Mitmieter die Beine ausreissen <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /><br />
<a href="http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/fach/bauphysik/schallschutz/anforderungen.htm">Hier ein Link zur DIN 4109</a> ( Schallschutz ). Die <a href="http://www.rigips.de/bauphysik_normen_6.asp">Werte im Rigipsordner</a> (<a href="http://www.rigips.de/produktuebersicht_schallschutz_1.asp">Längsdämmmaß hier</a>) sind beschrieben nach dieser DIN. Wenn man sich anschaut, dass Sporthallen eine Dämmung von 55dB haben sollen, ist meine Kabine schon wirklich gut dabei. Wenn Du den Rigipsordner-Link nach unten scrollst, siehst Du, dass die Dämmung NICHT gleichmäßig über den ganzen Frequenzbereich geht, natürlich werden Tiefen und Mitten weniger gedämmt, da muss man den Rigips-Profis recht geben.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Funktion der Kabine</span><br />
Deshalb stellte ich auch meine Frage, wie laut Du hörst oder ob Du auch in dem Raum abmischen kannst? Denn Anspruch ist ja zum einen laut zu singen, zum anderen Klavier zu spielen und abzumischen. Aber eben auf Zimmerlautstärke.<br />
Singst Du nur oder rockst Du auch laut?<br />
In die Kabine soll ja später mein Aufnahme-Equipment hinein. Wie gesagt, zum Musikmachen und abmischen.</p>
<p><span style="color: cyan;">Abmischen tue ich in dem Raum nicht, das mache ich im Arbeitsraum mit Syrincs M3-220 Tagsüber, Aufnehmen tue ich mit Kopfhörern, damit alles reibungslos funktioniert und Niemanden stört.<br />
Grundsätzlich nehme ich Gesang oder Sprecherstimmen auf, da wird es nie so laut, abgesehen von irgendwelchen Rap-Phrasen. Wenn ich kann, werde ich in den nächsten Tagen noch dB-Messungen mit nem Nokia-Telefon machen, für erste Gedanken sollte das reichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die Decke</span><br />
Bei der Decke kamen Zweifel, sie könnte zu schwer sein. Nach welchen Vorgaben muß ich mich denn richten? Ich meine, nicht daß nach vollendeter Arbeit der Boden wegbricht&#8230;<br />
Sollte ich dazu den Wohnungseigentümer um Erlaubnis fragen?</p>
<p><span style="color: cyan;">Oh, ich glaube, ich würde nicht fragen. Das endet mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit bei einem NEIN ! Andersrum solltest Du Dir sicher sein, dass Du diesen Wert nicht übersteigst, sonst sind die Kosten astronomisch.<br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Boden</span><br />
Der Boden ist folgendermaßen konstruiert:<br />
1. viele kleine Gummi-Plättchen bedecken die spätere Fläche<br />
2. Spanplatte liegt auf den Gummi-Plättchen. Die Platte wird von einer Leiste umgeben. Auf der Platte befindet sich Rockwool (z.B. 80mm)<br />
3. Der eigentlich Boden der Kabine liegt nun &#8220;schwimmend&#8221; auf der Spanplatten-Rockwool Konstruktion.<br />
Somit wäre der Boden akustisch entkoppelt.</p>
<p><span style="color: cyan;">Das klingt doch OK.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Segment Bauweise</span><br />
Die Idee der segmentalen Bauweise sollte nur einen möglichen Abbau begünstigen. Sonst wäre ja alles Müll.<br />
Frage doch mal Deinen Trockenbauer, wo er denn die Hindernisse sieht? Auch wenn sie luftdicht verschlossen aber nicht verfugt werden.</p>
<p><span style="color: cyan;">Tja, ich habe mich damit abgefunden, dass die Kabine in ihrer Lebenszeit die Kosten wieder einspielt ( das hat sie schon ), alles Weitere ist zu meinen Gunsten. Ich versuch mal nachzufragen..</span></p>
<p>Es gibt ja fertige Holz-Kabinen, für die allerdings ein Vermögen verlangt wird. Und die Hersteller können keine Dachschrägen mit einkalkulieren!</p>
<p>Deshalb muß ich ja auch eine eigene Lösung finden.</p>
<p><span style="color: cyan;">Nochmal zu meiner Person : Ich beschäftige mich nicht ausschliesslich mit Ton, deswegen war mein Anspruch auch nicht, eine vollprofessionelle Kabine zu bauen. Aber auf einer Skala von 0-10 würde ich ihr locker eine 8 geben, und das zu einem unschlagbaren Preis. </span></div>
</blockquote>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=96&amp;md5=683aa6f7c942f371cb3a4dc06e134e26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Letztens hat sich eine Person bei mir gemeldet und hatte einige Fragen. Ich möchte jene nicht vorenthalten, da Infos und interessante Gedanken zustandekommen könnten, die andere Personen auch interessieren könnten:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Mail von A.</span></div>
<blockquote>
<div>Hallo aus Berlin<br />
..<br />
Also, meine Fragen betreffen die Schalldämpfung, also meine Musik darf nicht nach draußen gelangen, Konstruktion mit Rigips und Alternativen.</p>
<p>Meine &#8220;mögliche&#8221; Kabine hat folgende Daten:</p>
<p>Es soll eine Musik-Übungskabine mit den Maßen<br />
H 220 &#8211; B 190 &#8211; T 190 gebaut werden.</p>
<p>Die Zeichnung gibt ein bißchen mehr her. Auf dem Papier oder dem Bildschirm sieht immer alles so toll aus&#8230;<br />
1. Kabine von oben. Das gelbe im Bild stellt das Alu-Ständerwerk und das braune die Rockwool dar. Bilder der Seiten kann ich auf Wunsch zumailen.<br />
2. Re Seitenwand auf den Boden gelegt. Die Wand ist in drei einzelne Elemente aufgeteilt.<br />
<span style="color: orange;">Bilder hier nicht hinterlegt &#8211; auf Anfrage</span></p>
<p>Die Funktion der Kabine besteht darin, laut Musik zu spielen (Gesang und Klavier) und Aufnahmen (Abhören in Zimmerlautstärke) zu tätigen. D.h. daß man außerhalb der Kabine möglichst nichts von der Musik hören darf. Die Kabine steht also an der Wand und hat keinen Kontakt mit dieser (8 cm Abstand zur Eck-Wand).</p>
<p>Zur Bauweise<br />
Decken und Wände:<br />
- Außen doppelt beplankte Gipskarton-Platten (z.B. Rigibs Piano 12,5 mm)<br />
- 80 mm Steinwolle (z.B. Sonorock von Rockwool Sonorock)<br />
- abschließend eine Gipskarton-Platte (z.B. Rigibs Piano 12,5 mm)</p>
<p>Der Boden wird tragend aus Spanplatten &amp; Rockwool &amp; Spanplatten konstruiert.</p>
<p>Meine Fragen:</p>
<p>1. Im Groben müßte das ja Deinen Kabinen-Maßen entsprechen. Kannst Du tatsächlich &#8220;laut&#8221; spielen und Musikhören, ohne das etwas nach draußen gelangt? Hast Du so eine starke Schalldämpfung? Würdest Du die nächste Kabine anders bauen, vielleicht mit Änderungen?</p>
<p>2. Normalerweise werden die Wände durchgehend gebaut, so daß ich einen zusammenhängenden &#8220;Würfel&#8221; habe.</p>
<p>Da ich die Option wünsche, die Kabine später aufbau- und abbaubar zu haben, möchte ich wissen, ob es einen akustischen Nachteil gibt, wenn ich die einzelnen Wände in mindestens 3 Teilsegmenten baue, und sie später zusammenfüge?<br />
Mit Teilsegmenten meine ich die Bauform wie oben beschrieben in der &#8220;Bauweise&#8221;.</p>
<p>Die Außenwände der einzelnen Segmente, also wo sonst das blanke Ständerwerk zu sehen ist,wird mit einem dicken gummierten Band beklebt sein, so daß beim zusammendrücken der Segmente, Gummi an Gummi drückt. So würden die Wände luftdicht angepreßt sein.</p>
<p>3. Hast Du Deckenkonstruktion ebenfalls mit Rigips gelöst? Ist das Gewicht nicht zu hoch?</p>
<p>4. Hast Du auch die Variante mit Span- OSB-platten bedacht?</p>
<p>Ich hoffe ich erschlage Dich nicht allzusehr, aber Du hast doch tatsächlich etwas zustande gebracht, was alle möglichen &#8220;Rigpis-Profis&#8221; für nicht möglich erachten! Ich denke, die haben keine Erfahrung in diesem Bereich.</p>
<p>Gruß A.</p></div>
</blockquote>
<div></div>
<div></div>
<div>zur Bauweise:<br />
Zu bedenken ist, dass kein Körperschall austreten darf, ergo muss der Boden &#8220;schwimmend&#8221; verlegt sein, bei mir mit Styropor geschehen.<br />
Stichwort : schwimmender Estrich</p>
<p>zu 1.<br />
Ich habe keine dB-Tests gemacht, kann also nicht bestätigen, dass ich die theoretischen Werte erreicht habe. Tatsache ist aber, dass meine Frau und mein Kind im Nebenzimmer beruhigt schlafen können, wenn ich Gesangsaufnahmen mache. Ich habe hinter meiner Wohnungswand so ein Musikerpäärchen, das zu den ungewöhnlichsten Zeiten ( Samstag Mitternacht ) rumsingt, auf dem Drumset spielt. DAS ist im ganzen Haus zu hören. Die haben nix gemacht, ausser Molton an die Fenster zu nageln, eher ein Sichtschutz und zum Beruhigen des eigenen Gewissens.</p>
<p>Deine B und H Maße sind gleich, das könnte zu Resonanzen führen. Wenn ich sowas nochmal bauen würde, würde ich vielleicht die Wände windschief zueinander setzen, damit keine extremen Resonanzbäuche und Täler entstehen. Theorie <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /> Zudem ist die Holz-Tür mit Aufsatz nicht besonders, da würde ich mir beim nächsten Mal mehr Gedanken machen. Aber eine Brandschutztür wiegt doch n bissel zu viel. Nachtrag : Die Holztür funktioniert, aber ich kann mir vorstellen, dass es bessere Möglichkeiten zu humanen Preisen gibt.</p>
<p>zu 2.<br />
Kann funktionieren, könnte aber auch ein Durchlaß für besondere Frequenzen werden.</p>
<p>zu 3.<br />
Ja, die Deckenkonstruktion ist auch Rigips mit Thermarockfüllung, logischerweise mit Profilen gestützt. Ich habe ja geschrieben, dass die Kabine etwa 750kg wiegen müsste, das ist knapp an der Grenze der Tragfähigkeit des Bodens eines Wohnraumes ( ist &#8211; glaub ich &#8211; 300kg/m² )</p>
<p>zu 4.<br />
Holz habe ich von Vornherein ausgeschlossen, da es zu elastisch und offenporig ist und daher mitschwingt, ergo Schall nicht besonders gut dämpft.</p>
<div>
<div>Zitat:</div>
<div>Ich hoffe ich erschlage Dich nicht allzusehr, aber Du hast doch tatsächlich etwas zustande gebracht, was alle möglichen &#8220;Rigpis-Profis&#8221; für nicht möglich erachten! Ich denke, die haben keine Erfahrung in diesem Bereich.</div>
</div>
</div>
<div>
<p>Interessant.. Was halten denn die Rigips-Profis für nicht möglich ? Ich habe nach meiner Planung mit einem Freund ( Trockenbauer ) alles durchgesprochen und mir Tipps geben lassen, damit ich beim nächsten Treffen die Einkaufsliste geschrieben habe. Hinter mir im Regal steht ein Rigips-Ordner, wo verschiedenste Wandbauten beschrieben sind, auch bezüglich Dämmung.</p>
<p>Ich würde gerne unseren Dialog in den Thread stellen, damit auch andere Interessierte Infos bekommen.</p></div>
<div></div>
<div><span style="font-weight: bold;">Re von A.</span> &#8211; Vielleicht schreiben wir hier weiter <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></div>
<blockquote>
<div>
..<br />
also es verspricht spannend zu bleiben:</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Raum befindet sich unter einem Schrägdach</span>. Diese Schräge muß ich in die Kabine auch einarbeiten. Somit die Maße &#8220;nicht alle&#8221; symmetrisch.<br />
Der braune Klotz stellt einen durchgehenden tragenden Balken durch alle &#8220;oberen Zimmer&#8221; dar. Unüberwindbar, es sei denn, man kalkuliert die Schräge mit ein.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Tür</span><br />
Ich muß ja in die Kabine hinein. Da meine Tür links in der Abbildung sein muß, wird diese auch die Schräge in sich haben. Man riet mir ab, eine fertige Tür zu wählen. Besser sei eine doppelt verschraubte Spanplatte mit Rockwool innen (?!?)<br />
Die Tür liegt außen auf einen schmalen Türrahmen, um sie luftdicht verschließen zu können. Auch selbst konstruiert (zumindest auf meinem ruhigen MAC).</p>
<p><span style="color: cyan;">Eine Türzarge solltest Du schon einbeziehen, die sind aus Metall, verwindungssteif und tragen sauber die Tür. Im Grunde genommen habe ich ja die gleiche Türkonstruktion. Billigtür von Bauhaus, Rahmen aufgesetzt, mit Thermarock gefüllt und mit einer Spanplatte verschlossen.<br />
Türdicke etwa 9cm, 5cm allein der Aufsatz mit Wolle.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Rigibs Profis meinen</span><br />
Die sog. Rigibs Profis meinten, diese und damit ja auch Deine Konstruktion würden keinen ausreichenden Schallschutz nach Außen gewähren, so daß immer noch die mittleren bis tiefen Frequenzen hindurch gelangen.</p>
<p><span style="color: cyan;">Sie könnten damit recht haben, für ein Drumset in einer Mietwohnung würde ich auch noch anders bauen. Nur wie ich oben schon schrieb, ich brauche keinen 1A-Super-Aufnahmeraum, sondern habe das erfüllt, was ich wollte : Ich kann Nachts aufnehmen ohne dass mir meine Frau oder Mitmieter die Beine ausreissen <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /><br />
<a href="http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/fach/bauphysik/schallschutz/anforderungen.htm">Hier ein Link zur DIN 4109</a> ( Schallschutz ). Die <a href="http://www.rigips.de/bauphysik_normen_6.asp">Werte im Rigipsordner</a> (<a href="http://www.rigips.de/produktuebersicht_schallschutz_1.asp">Längsdämmmaß hier</a>) sind beschrieben nach dieser DIN. Wenn man sich anschaut, dass Sporthallen eine Dämmung von 55dB haben sollen, ist meine Kabine schon wirklich gut dabei. Wenn Du den Rigipsordner-Link nach unten scrollst, siehst Du, dass die Dämmung NICHT gleichmäßig über den ganzen Frequenzbereich geht, natürlich werden Tiefen und Mitten weniger gedämmt, da muss man den Rigips-Profis recht geben.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Funktion der Kabine</span><br />
Deshalb stellte ich auch meine Frage, wie laut Du hörst oder ob Du auch in dem Raum abmischen kannst? Denn Anspruch ist ja zum einen laut zu singen, zum anderen Klavier zu spielen und abzumischen. Aber eben auf Zimmerlautstärke.<br />
Singst Du nur oder rockst Du auch laut?<br />
In die Kabine soll ja später mein Aufnahme-Equipment hinein. Wie gesagt, zum Musikmachen und abmischen.</p>
<p><span style="color: cyan;">Abmischen tue ich in dem Raum nicht, das mache ich im Arbeitsraum mit Syrincs M3-220 Tagsüber, Aufnehmen tue ich mit Kopfhörern, damit alles reibungslos funktioniert und Niemanden stört.<br />
Grundsätzlich nehme ich Gesang oder Sprecherstimmen auf, da wird es nie so laut, abgesehen von irgendwelchen Rap-Phrasen. Wenn ich kann, werde ich in den nächsten Tagen noch dB-Messungen mit nem Nokia-Telefon machen, für erste Gedanken sollte das reichen.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Die Decke</span><br />
Bei der Decke kamen Zweifel, sie könnte zu schwer sein. Nach welchen Vorgaben muß ich mich denn richten? Ich meine, nicht daß nach vollendeter Arbeit der Boden wegbricht&#8230;<br />
Sollte ich dazu den Wohnungseigentümer um Erlaubnis fragen?</p>
<p><span style="color: cyan;">Oh, ich glaube, ich würde nicht fragen. Das endet mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit bei einem NEIN ! Andersrum solltest Du Dir sicher sein, dass Du diesen Wert nicht übersteigst, sonst sind die Kosten astronomisch.<br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Der Boden</span><br />
Der Boden ist folgendermaßen konstruiert:<br />
1. viele kleine Gummi-Plättchen bedecken die spätere Fläche<br />
2. Spanplatte liegt auf den Gummi-Plättchen. Die Platte wird von einer Leiste umgeben. Auf der Platte befindet sich Rockwool (z.B. 80mm)<br />
3. Der eigentlich Boden der Kabine liegt nun &#8220;schwimmend&#8221; auf der Spanplatten-Rockwool Konstruktion.<br />
Somit wäre der Boden akustisch entkoppelt.</p>
<p><span style="color: cyan;">Das klingt doch OK.</span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Segment Bauweise</span><br />
Die Idee der segmentalen Bauweise sollte nur einen möglichen Abbau begünstigen. Sonst wäre ja alles Müll.<br />
Frage doch mal Deinen Trockenbauer, wo er denn die Hindernisse sieht? Auch wenn sie luftdicht verschlossen aber nicht verfugt werden.</p>
<p><span style="color: cyan;">Tja, ich habe mich damit abgefunden, dass die Kabine in ihrer Lebenszeit die Kosten wieder einspielt ( das hat sie schon ), alles Weitere ist zu meinen Gunsten. Ich versuch mal nachzufragen..</span></p>
<p>Es gibt ja fertige Holz-Kabinen, für die allerdings ein Vermögen verlangt wird. Und die Hersteller können keine Dachschrägen mit einkalkulieren!</p>
<p>Deshalb muß ich ja auch eine eigene Lösung finden.</p>
<p><span style="color: cyan;">Nochmal zu meiner Person : Ich beschäftige mich nicht ausschliesslich mit Ton, deswegen war mein Anspruch auch nicht, eine vollprofessionelle Kabine zu bauen. Aber auf einer Skala von 0-10 würde ich ihr locker eine 8 geben, und das zu einem unschlagbaren Preis. </span></div>
</blockquote>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=96&amp;md5=683aa6f7c942f371cb3a4dc06e134e26" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>DIY &#8211; Gesangskabine in medias Res</title>
		<link>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-in-medias-res/</link>
		<comments>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-in-medias-res/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chmee</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesangskabine]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phreekz.de/wordpress/?p=91</guid>
		<description><![CDATA[<<p>Akustische Trennung:<br />
Die Kabine muß akustisch vom eigentlichen Boden/Wänden isoliert werden. Das Problem ist unter dem Begriff &#8220;<span style="font-weight: bold;">Körperschall</span>&#8221; bekannt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;"><a href="http://www.bau-markt.de/service/heimwerker-lexikon/schwimmender_estrich.htm">Schwimmender Estrich</a></span>:<br />
Also Flux einen Holzrahmen gebaut, den erst mit einer Schicht dicken  Styroporplatten (etwa 20mm) ausgelegt,dann mit dünnem ( max. 3mm )  Styropor die Seiten. In diese Wanne wird das Estrich reingegossen und  härtet etwa 3 Tage aus. Achja, Gewicht etwa 120kg bei 2qm.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Estrich_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Da im Grunde alles, was auf diesem zweiten Boden gebaut wird, vom  eigentlichen Gebäude entkoppelt ist, benötigt man keine &#8220;flexible Innenwand&#8221; Konstruktion.</p>
<p>Hier nochmal die Begriffe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalld%C3%A4mmung">Schalldämmung</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalld%C3%A4mpfung">Schalldämpfung</a> zur Erklärung.  Die werden doch oft zusammengeworfen oder verwechselt. <span style="font-weight: bold;">Schalldämmung</span> ist die akustische Trennung mehrerer Räume zueinander. <span style="font-weight: bold;">Schalldämpfung</span> beschreibt die akustische Veränderung eines Raumes.</p>
<p>Nun benötigt man die Standardartikel für <a href="http://www.rigips.de/produkte_systeme_trockenbau_schallschutz.asp">Rigipsbau</a>. Als da wären:  Versch. Profile für die Decken und Wände, Besondere für Fenster und  Türen. Da gibt es so interessante Abkürzungen wie C / CD / UD / etc. &#8211; Profil, die alle ihre besonderen Nutzen haben <img title="Very Happy" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
<p>Zurück zum Thema:<br />
Die Wände sind doppelt beplankt, d.h., jede Wandfläche besteht aus 2 übereinander liegenden Rigipsplatten ( 2&#215;12,5mm ).  Der Zwischenraum beträgt 50mm. Und dieser wird in meinem Fall mit <a href="http://www.bauarchiv.de/baulex/article.php?sid=6572">Termarock100</a> gefüllt. Dies ist eine schwere Mineralwolle von Rockwool.  Spezifische Dichte : 110 (kg/m³) . Umso schwerer das Material, desto  mehr Schallenergie wird absorbiert/aufgenommen.</p>
<p>Die Wände sind somit 25mm + 50mm + 25mm = 10cm dick und sollen  theoretisch 53dB schlucken.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Wandseite_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Dieses Bild zeigt die Kabinenseite zur Wand, wo keine zweite Schicht Rigips  benötigt wird. Das ist auf dem obigen Plan die rechte Seite. Nicht wundern&#8230;</p>
<p>Hmm, also ich zeig einfach mal weitere Bilder während des Bau&#8217;s.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Wandseite02_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kurze Rechnung für die Rohbau-Materialien</span>:</p>
<p>1. 20 Platten Rigips 2m*1,20m*125mm<br />
2. 15qm Mineralwolle Termarock 40mm</p>
<p>3. 11stk. C-Ständer Profil 50mm 2,50m<br />
4. 4stk. U-Profil 50mm*40mm 5,00m<br />
5. 3stk. CD Profil 60*27mm 4,00m<br />
6. 3stk. UA-Profil 50mm 2,60m<br />
7. 4stk. UD-Profil 30mm 3,00m<br />
8. 5stk. Eckschutzprofile 2,50m</p>
<p>9. Dichtungsband 50mm 30m<br />
10. Rigipsschrauben 1000er Pack<br />
11. Fugenfüller 10kg<br />
12. 2 Rollen Glasvlies 25m<br />
13. 100stk. Nageldübel 6x40mm</p>
<p>14. Ständerwerkzarge MW100 750x2000mm</p>
<p>15. Akustik-Fensterscheibe 400mmx600mm<br />
Zweifach doppelt verglast, Schalldämmung 50dB</p>
<p>Bei Bauhaus würde das kosten : etwa 1000 EUR</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Seite_Fenster_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Da fehlt noch Einiges:</p>
<p>A. Eine <span style="font-weight: bold;">Tür</span>:</p>
<p>Wir haben die preiswerteste Tür bei Bauhaus gekauft, etwa 25EUR  und haben die mit einem weiteren Holzrahmen und einer MDF-Platte  um weitere 6cm verdickt. Logischwerweise gefüllt mit Termarock. Das ist keine Optimallösung, aber eine Brandschutztür wiegt so viel,  dass ich mit der kompletten Konstruktion die Tragkraft einer  Wohnungsdecke überschreiten würde <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></p>
<p>B. <span style="font-weight: bold;">Kabel</span>:<br />
Audio, CAT5 und Video- und Stromleitungen beim Bau mit reingezogen.  jeweils 5-10m.</p>
<p>B2. <span style="font-weight: bold;">Blende</span>:<br />
Damit die Audio und USB-Anschlüsse professionell aussehen, habe ich mir  eine Blende anfertigen lassen bei <a href="http://www.schaeffer-ag.de/">http://www.schaeffer-ag.de</a>. Kostenpunkt etwa 35EUR</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Schaeffer_Blende_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>C. <span style="font-weight: bold;">Kleinzeugs</span>:<br />
XLR Neutrik Anschlüsse für die Blende und ein USB-Anschluß.  Sonstige Stecker und Verlängerungen für den Einbau.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_02_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<div>Hier noch einige interessante Links zum Selbstbau:</p>
<p><a href="http://www.sonatech.de/konfiguration/dateienartikel/alpha_s_N20_N40.pdf">Schallabsorption von Noppenschaumstoffplatten</a> PDF</p>
<p><a href="http://www.rigips.de/download/schalldaemmmasse.pdf">Rigips-Schalldämm-Maße</a> PDF</p>
<p><a href="http://www.bassic.ch/forum/topic.asp?whichpage=1&amp;TOPIC_ID=14775081&amp;#32147">Warum Eierkartons &#8220;nix&#8221; wert sind</a> HTML</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Und weitere Fotos vom Bau:</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_03_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Das ist die Ausbuchtung für das Fenster</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_04_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Hier mit Mineralwolle gefüllt. Mineralwolle ist schon ein kratziges Zeug.  Ich empfehle, mit Gummihandschuhen zu arbeiten !</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Tuerseite_01_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Hier die eingesetzte Zarge, befestigt an den UA-Profilen. Man beachte die  Mineralwolle zwischen Profil und Zarge. Sehr wichtig und gleichzeitig sehr<br />
mühselig.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_05_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Fensterseite außen teilweise mit Rigips verschlossen.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Tuerseite_02_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Türseite teilweise mit Rigips verschlossen.</p>
<p>Erstmal mfg chmee</p></div>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=91&amp;md5=1520335619f4fcbdc43bb95d00887fae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Akustische Trennung:<br />
Die Kabine muß akustisch vom eigentlichen Boden/Wänden isoliert werden. Das Problem ist unter dem Begriff &#8220;<span style="font-weight: bold;">Körperschall</span>&#8221; bekannt.</p>
<p><span style="font-weight: bold;"><a href="http://www.bau-markt.de/service/heimwerker-lexikon/schwimmender_estrich.htm">Schwimmender Estrich</a></span>:<br />
Also Flux einen Holzrahmen gebaut, den erst mit einer Schicht dicken  Styroporplatten (etwa 20mm) ausgelegt,dann mit dünnem ( max. 3mm )  Styropor die Seiten. In diese Wanne wird das Estrich reingegossen und  härtet etwa 3 Tage aus. Achja, Gewicht etwa 120kg bei 2qm.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Estrich_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Da im Grunde alles, was auf diesem zweiten Boden gebaut wird, vom  eigentlichen Gebäude entkoppelt ist, benötigt man keine &#8220;flexible Innenwand&#8221; Konstruktion.</p>
<p>Hier nochmal die Begriffe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalld%C3%A4mmung">Schalldämmung</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schalld%C3%A4mpfung">Schalldämpfung</a> zur Erklärung.  Die werden doch oft zusammengeworfen oder verwechselt. <span style="font-weight: bold;">Schalldämmung</span> ist die akustische Trennung mehrerer Räume zueinander. <span style="font-weight: bold;">Schalldämpfung</span> beschreibt die akustische Veränderung eines Raumes.</p>
<p>Nun benötigt man die Standardartikel für <a href="http://www.rigips.de/produkte_systeme_trockenbau_schallschutz.asp">Rigipsbau</a>. Als da wären:  Versch. Profile für die Decken und Wände, Besondere für Fenster und  Türen. Da gibt es so interessante Abkürzungen wie C / CD / UD / etc. &#8211; Profil, die alle ihre besonderen Nutzen haben <img title="Very Happy" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
<p>Zurück zum Thema:<br />
Die Wände sind doppelt beplankt, d.h., jede Wandfläche besteht aus 2 übereinander liegenden Rigipsplatten ( 2&#215;12,5mm ).  Der Zwischenraum beträgt 50mm. Und dieser wird in meinem Fall mit <a href="http://www.bauarchiv.de/baulex/article.php?sid=6572">Termarock100</a> gefüllt. Dies ist eine schwere Mineralwolle von Rockwool.  Spezifische Dichte : 110 (kg/m³) . Umso schwerer das Material, desto  mehr Schallenergie wird absorbiert/aufgenommen.</p>
<p>Die Wände sind somit 25mm + 50mm + 25mm = 10cm dick und sollen  theoretisch 53dB schlucken.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Wandseite_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Dieses Bild zeigt die Kabinenseite zur Wand, wo keine zweite Schicht Rigips  benötigt wird. Das ist auf dem obigen Plan die rechte Seite. Nicht wundern&#8230;</p>
<p>Hmm, also ich zeig einfach mal weitere Bilder während des Bau&#8217;s.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Wandseite02_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Kurze Rechnung für die Rohbau-Materialien</span>:</p>
<p>1. 20 Platten Rigips 2m*1,20m*125mm<br />
2. 15qm Mineralwolle Termarock 40mm</p>
<p>3. 11stk. C-Ständer Profil 50mm 2,50m<br />
4. 4stk. U-Profil 50mm*40mm 5,00m<br />
5. 3stk. CD Profil 60*27mm 4,00m<br />
6. 3stk. UA-Profil 50mm 2,60m<br />
7. 4stk. UD-Profil 30mm 3,00m<br />
8. 5stk. Eckschutzprofile 2,50m</p>
<p>9. Dichtungsband 50mm 30m<br />
10. Rigipsschrauben 1000er Pack<br />
11. Fugenfüller 10kg<br />
12. 2 Rollen Glasvlies 25m<br />
13. 100stk. Nageldübel 6x40mm</p>
<p>14. Ständerwerkzarge MW100 750x2000mm</p>
<p>15. Akustik-Fensterscheibe 400mmx600mm<br />
Zweifach doppelt verglast, Schalldämmung 50dB</p>
<p>Bei Bauhaus würde das kosten : etwa 1000 EUR</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Seite_Fenster_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>Da fehlt noch Einiges:</p>
<p>A. Eine <span style="font-weight: bold;">Tür</span>:</p>
<p>Wir haben die preiswerteste Tür bei Bauhaus gekauft, etwa 25EUR  und haben die mit einem weiteren Holzrahmen und einer MDF-Platte  um weitere 6cm verdickt. Logischwerweise gefüllt mit Termarock. Das ist keine Optimallösung, aber eine Brandschutztür wiegt so viel,  dass ich mit der kompletten Konstruktion die Tragkraft einer  Wohnungsdecke überschreiten würde <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></p>
<p>B. <span style="font-weight: bold;">Kabel</span>:<br />
Audio, CAT5 und Video- und Stromleitungen beim Bau mit reingezogen.  jeweils 5-10m.</p>
<p>B2. <span style="font-weight: bold;">Blende</span>:<br />
Damit die Audio und USB-Anschlüsse professionell aussehen, habe ich mir  eine Blende anfertigen lassen bei <a href="http://www.schaeffer-ag.de/">http://www.schaeffer-ag.de</a>. Kostenpunkt etwa 35EUR</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Schaeffer_Blende_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p>C. <span style="font-weight: bold;">Kleinzeugs</span>:<br />
XLR Neutrik Anschlüsse für die Blende und ein USB-Anschluß.  Sonstige Stecker und Verlängerungen für den Einbau.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_02_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<div>Hier noch einige interessante Links zum Selbstbau:</p>
<p><a href="http://www.sonatech.de/konfiguration/dateienartikel/alpha_s_N20_N40.pdf">Schallabsorption von Noppenschaumstoffplatten</a> PDF</p>
<p><a href="http://www.rigips.de/download/schalldaemmmasse.pdf">Rigips-Schalldämm-Maße</a> PDF</p>
<p><a href="http://www.bassic.ch/forum/topic.asp?whichpage=1&amp;TOPIC_ID=14775081&amp;#32147">Warum Eierkartons &#8220;nix&#8221; wert sind</a> HTML</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
Und weitere Fotos vom Bau:</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_03_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Das ist die Ausbuchtung für das Fenster</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_04_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Hier mit Mineralwolle gefüllt. Mineralwolle ist schon ein kratziges Zeug.  Ich empfehle, mit Gummihandschuhen zu arbeiten !</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Tuerseite_01_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Hier die eingesetzte Zarge, befestigt an den UA-Profilen. Man beachte die  Mineralwolle zwischen Profil und Zarge. Sehr wichtig und gleichzeitig sehr<br />
mühselig.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Fensterseite_05_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Fensterseite außen teilweise mit Rigips verschlossen.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Tuerseite_02_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Türseite teilweise mit Rigips verschlossen.</p>
<p>Erstmal mfg chmee</p></div>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=91&amp;md5=1520335619f4fcbdc43bb95d00887fae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-in-medias-res/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=91&amp;md5=1520335619f4fcbdc43bb95d00887fae" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>DIY &#8211; Gesangskabine im Eigenbau</title>
		<link>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-im-eigenbau/</link>
		<comments>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-im-eigenbau/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2006 20:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chmee</dc:creator>
				<category><![CDATA[Video & Audio]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangskabine]]></category>
		<category><![CDATA[Studio]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.phreekz.de/wordpress/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[<<p>Mahlzeit, die Damen und Herren der musischen Schöpfung.</p>
<p>Ich beschreibe hier mal den Bau meiner Gesangskabine. Die Frage wird<br />
in anderen Foren ja recht oft gestellt, wie bauen, welche Kosten, was möchte<br />
man erreichen etc..</p>
<p>Zu aller Erst: Eine Gesangskabine kann vier Eigenschaften haben:<br />
1. Möglichst klare Aufnahmen zu machen.<br />
2. Umgebungsgeräusche wegzudämmen<br />
3. Die Nachbarn zu beruhigen.<br />
4. Sie bringt einen professionellen Touch.</p>
<p>2. und 3. Implizieren eigentlich die gleiche Vorgehensweise, sind eben in der Grundproblematik verschieden.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">1</span>. kann ich nur sagen, dass, wenn trockene Aufnahmen benötigt werden, eine Gesangskabine nicht benötigt wird.<br />
Dies kann man auch durch Verhängen des Raumes mittels Molton oder ähnlicher Stoffe erreichen.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">2</span>.: Wenn der Straßenlärm, ein spielendes Kind oder das Rechnersystem hörbar ist,<br />
versucht man, die Aufnahmesituation zu verbessern, indem man die Störgeräusche dämmt.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">3</span>.: Wenn man beruhigt Singen, schreien oder Gitarre spielen möchte, ohne die Eltern oder die Nachbarn<br />
zu stören, dämmt man das Signal, das nur auf das Aufnahmemedium gebannt werden soll.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">4</span>.: Ja, es bringt viel, wenn man dem Sänger/der Sängerin ein gutes Gefühl vermittelt.<br />
Nicht so eine Badezimmeraufnahme-Sache, sondern ein eigener Raum<br />
mit Kopfhörerverstärker, ner Textablage oder, wie hier geplant,<br />
nem TFT-Display für Text-, Arrangement- oder Videosicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Also, in medias Res:</span><br />
Ich habe in meinem Arbeitsraum eine Ecke für ne Gesangskabine<br />
reserviert, die ist mit etwa 1,3m x 1,5m recht klein, hilft aber in vielerlei<br />
Hinsicht. Mein Audiosystem steht gleich daneben und röhrt ganz schön.<br />
Das Aufnahmesignal wird richtig trocken und ich kann die ganze Nacht<br />
aufnehmen und proben, ohne mein Kind und die Nachbarn zu stören.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Plan01_1.gif" alt="Bild" /></p>
<p>Der Platz ist groß genug, um einen Hocker reinzustellen, das Mikrofon<br />
aufzubauen und loszuträllern.</p>
<p>Folgende Daten habe ich im Netz zusammengelesen und auf den Seiten von Rigips und Co überprüft.<br />
1. Akustische Trennung ist nötig, wenn auch Nachts kein Sound an die Umwelt abgegeben werden soll.<br />
2. Mit zweifach doppelt beplankten Wänden (Rigips 12,5mm), einem schweren Wandfüllstoff &#8211; Mineralwolle<br />
Termarock- und einer Wanddicke von 10cm komme ich theoretisch auf Werte von 53dB Dämmung.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Ansicht_3D_01_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Ansicht_3D_04_2_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Tja, wenn man mit 3D zu tun hat, macht man natürlich schon mal ne<br />
Visualisierung der Ideen <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></p>
<p>Grundsätzlich sollten die Raum-Innenmaße keine ganzzahligen Verhältnisse<br />
aufweisen, da sonst Resonanzfrequenzen besonders stark entstehen<br />
und den Raumklang und die Aufnahme vermiesen.</p>
<p>Meine Verhältnisse sind: (Innenmaße) H 182cm B 112cm L 135cm<br />
H:B:L &#8211; 1:0,61:0,74 oder B:H:L &#8211; 1:1,625:1,34</p>
<p>Ach ja, Hier noch Links zu anderen Selbstbau-Projekten, ich möchte meinen Bau nicht als Ultimo anbiedern :</p>
<p><a href="http://www.mm-pcdoc.de/1023536.htm">Kabine, meiner ähnlich</a></p>
<p><a href="http://www.mac-pro-audio.de/82001/Uploaded/making_of_raum.pdf">Making of Aufnahmeraum &#8211; PDF</a></p>
<p><a href="http://portal.subspeed.de/content/view/47/9/">Subspeed Variante</a></p>
<p><a href="http://www.digital-synthologie.de/gesangskabine/index.de.html">Offene Bauweise</a></p>
<p>Erstmal mfg chmee</p>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=89&amp;md5=b59ad6cf90525cc74bad6f21e8a55b8d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mahlzeit, die Damen und Herren der musischen Schöpfung.</p>
<p>Ich beschreibe hier mal den Bau meiner Gesangskabine. Die Frage wird<br />
in anderen Foren ja recht oft gestellt, wie bauen, welche Kosten, was möchte<br />
man erreichen etc..</p>
<p>Zu aller Erst: Eine Gesangskabine kann vier Eigenschaften haben:<br />
1. Möglichst klare Aufnahmen zu machen.<br />
2. Umgebungsgeräusche wegzudämmen<br />
3. Die Nachbarn zu beruhigen.<br />
4. Sie bringt einen professionellen Touch.</p>
<p>2. und 3. Implizieren eigentlich die gleiche Vorgehensweise, sind eben in der Grundproblematik verschieden.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">1</span>. kann ich nur sagen, dass, wenn trockene Aufnahmen benötigt werden, eine Gesangskabine nicht benötigt wird.<br />
Dies kann man auch durch Verhängen des Raumes mittels Molton oder ähnlicher Stoffe erreichen.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">2</span>.: Wenn der Straßenlärm, ein spielendes Kind oder das Rechnersystem hörbar ist,<br />
versucht man, die Aufnahmesituation zu verbessern, indem man die Störgeräusche dämmt.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">3</span>.: Wenn man beruhigt Singen, schreien oder Gitarre spielen möchte, ohne die Eltern oder die Nachbarn<br />
zu stören, dämmt man das Signal, das nur auf das Aufnahmemedium gebannt werden soll.</p>
<p>zu <span style="font-weight: bold;">4</span>.: Ja, es bringt viel, wenn man dem Sänger/der Sängerin ein gutes Gefühl vermittelt.<br />
Nicht so eine Badezimmeraufnahme-Sache, sondern ein eigener Raum<br />
mit Kopfhörerverstärker, ner Textablage oder, wie hier geplant,<br />
nem TFT-Display für Text-, Arrangement- oder Videosicht.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Also, in medias Res:</span><br />
Ich habe in meinem Arbeitsraum eine Ecke für ne Gesangskabine<br />
reserviert, die ist mit etwa 1,3m x 1,5m recht klein, hilft aber in vielerlei<br />
Hinsicht. Mein Audiosystem steht gleich daneben und röhrt ganz schön.<br />
Das Aufnahmesignal wird richtig trocken und ich kann die ganze Nacht<br />
aufnehmen und proben, ohne mein Kind und die Nachbarn zu stören.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Plan01_1.gif" alt="Bild" /></p>
<p>Der Platz ist groß genug, um einen Hocker reinzustellen, das Mikrofon<br />
aufzubauen und loszuträllern.</p>
<p>Folgende Daten habe ich im Netz zusammengelesen und auf den Seiten von Rigips und Co überprüft.<br />
1. Akustische Trennung ist nötig, wenn auch Nachts kein Sound an die Umwelt abgegeben werden soll.<br />
2. Mit zweifach doppelt beplankten Wänden (Rigips 12,5mm), einem schweren Wandfüllstoff &#8211; Mineralwolle<br />
Termarock- und einer Wanddicke von 10cm komme ich theoretisch auf Werte von 53dB Dämmung.</p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Ansicht_3D_01_1.jpg" alt="Bild" /></p>
<p><img src="../../Forum/userpix/2_Ansicht_3D_04_2_1.jpg" alt="Bild" /><br />
Tja, wenn man mit 3D zu tun hat, macht man natürlich schon mal ne<br />
Visualisierung der Ideen <img title="Smile" src="http://phreekz.de/Forum3/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /></p>
<p>Grundsätzlich sollten die Raum-Innenmaße keine ganzzahligen Verhältnisse<br />
aufweisen, da sonst Resonanzfrequenzen besonders stark entstehen<br />
und den Raumklang und die Aufnahme vermiesen.</p>
<p>Meine Verhältnisse sind: (Innenmaße) H 182cm B 112cm L 135cm<br />
H:B:L &#8211; 1:0,61:0,74 oder B:H:L &#8211; 1:1,625:1,34</p>
<p>Ach ja, Hier noch Links zu anderen Selbstbau-Projekten, ich möchte meinen Bau nicht als Ultimo anbiedern :</p>
<p><a href="http://www.mm-pcdoc.de/1023536.htm">Kabine, meiner ähnlich</a></p>
<p><a href="http://www.mac-pro-audio.de/82001/Uploaded/making_of_raum.pdf">Making of Aufnahmeraum &#8211; PDF</a></p>
<p><a href="http://portal.subspeed.de/content/view/47/9/">Subspeed Variante</a></p>
<p><a href="http://www.digital-synthologie.de/gesangskabine/index.de.html">Offene Bauweise</a></p>
<p>Erstmal mfg chmee</p>
 <p><a href="http://www.phreekz.de/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=89&amp;md5=b59ad6cf90525cc74bad6f21e8a55b8d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.phreekz.de/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.phreekz.de/wordpress/2006/04/diy-gesangskabine-im-eigenbau/feed/</wfw:commentRss>
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