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also es verspricht spannend zu bleiben:
Der Raum befindet sich unter einem Schrägdach. Diese Schräge muß ich in die Kabine auch einarbeiten. Somit die Maße “nicht alle” symmetrisch.
Der braune Klotz stellt einen durchgehenden tragenden Balken durch alle “oberen Zimmer” dar. Unüberwindbar, es sei denn, man kalkuliert die Schräge mit ein.
Tür
Ich muß ja in die Kabine hinein. Da meine Tür links in der Abbildung sein muß, wird diese auch die Schräge in sich haben. Man riet mir ab, eine fertige Tür zu wählen. Besser sei eine doppelt verschraubte Spanplatte mit Rockwool innen (?!?)
Die Tür liegt außen auf einen schmalen Türrahmen, um sie luftdicht verschließen zu können. Auch selbst konstruiert (zumindest auf meinem ruhigen MAC).
Eine Türzarge solltest Du schon einbeziehen, die sind aus Metall, verwindungssteif und tragen sauber die Tür. Im Grunde genommen habe ich ja die gleiche Türkonstruktion. Billigtür von Bauhaus, Rahmen aufgesetzt, mit Thermarock gefüllt und mit einer Spanplatte verschlossen.
Türdicke etwa 9cm, 5cm allein der Aufsatz mit Wolle.
Rigibs Profis meinen
Die sog. Rigibs Profis meinten, diese und damit ja auch Deine Konstruktion würden keinen ausreichenden Schallschutz nach Außen gewähren, so daß immer noch die mittleren bis tiefen Frequenzen hindurch gelangen.
Sie könnten damit recht haben, für ein Drumset in einer Mietwohnung würde ich auch noch anders bauen. Nur wie ich oben schon schrieb, ich brauche keinen 1A-Super-Aufnahmeraum, sondern habe das erfüllt, was ich wollte : Ich kann Nachts aufnehmen ohne dass mir meine Frau oder Mitmieter die Beine ausreissen 
Hier ein Link zur DIN 4109 ( Schallschutz ). Die Werte im Rigipsordner (Längsdämmmaß hier) sind beschrieben nach dieser DIN. Wenn man sich anschaut, dass Sporthallen eine Dämmung von 55dB haben sollen, ist meine Kabine schon wirklich gut dabei. Wenn Du den Rigipsordner-Link nach unten scrollst, siehst Du, dass die Dämmung NICHT gleichmäßig über den ganzen Frequenzbereich geht, natürlich werden Tiefen und Mitten weniger gedämmt, da muss man den Rigips-Profis recht geben.
Funktion der Kabine
Deshalb stellte ich auch meine Frage, wie laut Du hörst oder ob Du auch in dem Raum abmischen kannst? Denn Anspruch ist ja zum einen laut zu singen, zum anderen Klavier zu spielen und abzumischen. Aber eben auf Zimmerlautstärke.
Singst Du nur oder rockst Du auch laut?
In die Kabine soll ja später mein Aufnahme-Equipment hinein. Wie gesagt, zum Musikmachen und abmischen.
Abmischen tue ich in dem Raum nicht, das mache ich im Arbeitsraum mit Syrincs M3-220 Tagsüber, Aufnehmen tue ich mit Kopfhörern, damit alles reibungslos funktioniert und Niemanden stört.
Grundsätzlich nehme ich Gesang oder Sprecherstimmen auf, da wird es nie so laut, abgesehen von irgendwelchen Rap-Phrasen. Wenn ich kann, werde ich in den nächsten Tagen noch dB-Messungen mit nem Nokia-Telefon machen, für erste Gedanken sollte das reichen.
Die Decke
Bei der Decke kamen Zweifel, sie könnte zu schwer sein. Nach welchen Vorgaben muß ich mich denn richten? Ich meine, nicht daß nach vollendeter Arbeit der Boden wegbricht…
Sollte ich dazu den Wohnungseigentümer um Erlaubnis fragen?
Oh, ich glaube, ich würde nicht fragen. Das endet mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit bei einem NEIN ! Andersrum solltest Du Dir sicher sein, dass Du diesen Wert nicht übersteigst, sonst sind die Kosten astronomisch.
Der Boden
Der Boden ist folgendermaßen konstruiert:
1. viele kleine Gummi-Plättchen bedecken die spätere Fläche
2. Spanplatte liegt auf den Gummi-Plättchen. Die Platte wird von einer Leiste umgeben. Auf der Platte befindet sich Rockwool (z.B. 80mm)
3. Der eigentlich Boden der Kabine liegt nun “schwimmend” auf der Spanplatten-Rockwool Konstruktion.
Somit wäre der Boden akustisch entkoppelt.
Das klingt doch OK.
Segment Bauweise
Die Idee der segmentalen Bauweise sollte nur einen möglichen Abbau begünstigen. Sonst wäre ja alles Müll.
Frage doch mal Deinen Trockenbauer, wo er denn die Hindernisse sieht? Auch wenn sie luftdicht verschlossen aber nicht verfugt werden.
Tja, ich habe mich damit abgefunden, dass die Kabine in ihrer Lebenszeit die Kosten wieder einspielt ( das hat sie schon ), alles Weitere ist zu meinen Gunsten. Ich versuch mal nachzufragen..
Es gibt ja fertige Holz-Kabinen, für die allerdings ein Vermögen verlangt wird. Und die Hersteller können keine Dachschrägen mit einkalkulieren!
Deshalb muß ich ja auch eine eigene Lösung finden.
Nochmal zu meiner Person : Ich beschäftige mich nicht ausschliesslich mit Ton, deswegen war mein Anspruch auch nicht, eine vollprofessionelle Kabine zu bauen. Aber auf einer Skala von 0-10 würde ich ihr locker eine 8 geben, und das zu einem unschlagbaren Preis.